DE-CIX, Betreiber des weltgrößten Internetknotens in Frankfurt am Main, hat mit FlexPOP ein neues IaaS-Angebot (Infrastructure as a Service) vorgestellt. Mit dem neuen Dienst seien Netzbetreiber in der Lage, an einer Vielzahl von DE-CIX-Access-Points nach Bedarf virtuelle PoPs (Points of Presence) einzurichten.

FlexPOP nutze die geografische Präsenz des Knotenpunkt-Betreibers und helfe Anwendern dabei, ihre Netzabdeckung zu erhöhen, ohne in entsprechende Infrastruktur investieren zu müssen. Netzbetreiber sollen diese PoPs virtuell und flexibel nutzen können, um unter Verwendung der DE-CIX-Infrastruktur beispielsweise auch dort Leistungen anzubieten, wo sie nicht physische präsent sind.

Der Internetknotenpunkt-Betreiber bietet den Service ab sofort in zwei unabhängigen Infrastrukturzonen an. Dies sei zum einen auf dem deutschen Markt und zum anderen an den hauseigenen Standorten Madrid und Lissabon. Die Zone New York will man in Kürze hinzufügen.

Um FlexPOP zu nutzen, muss ein Netzbetreiber lediglich an einem einzigen DE-CIX PoP innerhalb der Infrastrukturzone physisch präsent sein, so der Anbieter. Dabei könne er die Daten zu jedem anderen PoP innerhalb der Infrastrukturzone, in der sich der DE-CIX befindet, transportieren.

Weitere Informationen finden sich unter www.de-cix.net.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.