Version 10.6 der DeskCenter Management Suite soll Helpdesk-Mitarbeitern durch standardisierte und beschleunigte ITSM-Prozesse (IT-Service-Management) die Arbeit erleichtern. Dazu hat das Leipziger Softwarehaus die Integration seines Helpdesk-Tools mit IT-Management-Disziplinen wie Change-, Release-, Lizenz- und Asset-Management ausgebaut. Weitere Neuerungen sollen für mehr Sicherheit und einen wirtschaftlichen Einsatz von Microsoft Office 365 sorgen.

Zu den wichtigsten Neuerungen der DeskCenter Management Suite 10.6 für einfachere Bedienung und mehr Effizienz zählen laut Hersteller:

* Softwareverteilung und Fernwartung direkt aus dem Ticket: Der IT-Support hat mit DeskCenter schon längst Direktzugriff auf Asset- und Anwenderinformationen, nun aber kann er Aktionen wie die Installation von Software und Patches unmittelbar aus dem Ticket heraus anstoßen, also ohne dafür das Modul wechseln zu müssen (siehe Bild oben). Zur Automation unterstützt die Software gängige Skriptsprachen wie PowerShell, VBScript oder Batch-Skripte.
* Neue Masken und Templates: Per Mausklick kann der Bearbeiter einen Incident übernehmen und in derselben Maske sofort mit dessen Bearbeitung beginnen. Standardisierte Textbausteine und E-Mail-Vorlagen sollen hier für die schnelle Rückmeldung an den Anwender und einfaches Protokollieren durchgeführter Schritte sorgen.
* Serientickets für Routineaufgaben: Wiederkehrende Service-Requests und Tasks wie die Kontrolle von Backups oder Aufgaben zum Patchday kann die IT nun über die Funktion „Serienticket“ automatisieren. Dies erzeugt zu festgelegten Zeitpunkten automatisch ein Ticket, das per integriertem Eskalations-Management auch über Fälligkeiten informiert.
* Leichteres Arbeiten mit der Wissensdatenbank: Während der Bearbeitung eines Tickets kann ein Helpdesk-Mitarbeiter die Wissensdatenbank direkt aufrufen.
* Master-Sub-Tickets: Komplexere Aufgaben wie das Onboarding neuer Mitarbeiter soll das Release 10.6 mit „Master-Sub-Tickets“ vereinfachen. Dabei assoziiert die IT einem übergeordneten Master-Ticket beliebig viele Aufgaben als untergeordnete Subtickets, auch über mehrere Hierarchiestufen.

Release 10.6 liefert laut DeskCenter zudem folgende neue Auswertungsmöglichkeiten im Hinblick auf Kostenkontrolle, Security und Compliance:

* Kostenoptimierung für Microsoft Office 365: Seit Release 10.5 bildet DeskCenter Daten aus dem Office 365 Portal im zentralen Asset-und Lizenz-Management ab, mit Release 10.6 erfasst die Lösung nun auch die Dienstpläne, Aktivierungen und Daten zur Nutzung der einzelnen Komponenten.
* Patch-Level-Analyse: Zusätzlich zum laufenden Monitoring des Patch-Levels für das gesamte Unternehmen lässt sich jetzt auch der Patch-Status einzelner Geräte ad hoc ermitteln.
* AD-Sicherheitsgruppen für das Deployment: Die IT kann zur Softwareverteilung direkt auf die im AD definierten Sicherheitsgruppen zugreifen und auf dieser Basis über den grafischen Workflow eine Installation steuern.
* Verschlüsselungsprüfung: Unterschiedliche Inventarisierungsmethoden ermitteln automatisch, ob und mit welcher Encryption-Methode die Festplatte eines Geräts verschlüsselt ist.

Weitere Informationen finden sich unter www.deskcenter.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.