Performance-Management-Spezialist Dynatrace hat die nächste Generation seiner KI-basierten (künstliche Intelligenz) Management-Lösung namens Davis vorgestellt. Die AIOps-Software (Artificial Intelligence for IT Operations, KI für den IT-Betrieb) basiert laut Hersteller auf neuen und verbesserten KI-Algorithmen. Zudem ermögliche sie nun die Integration von Daten und Event-Meldungen von Drittanbietern. 

Davis kann laut Dynatrace jetzt benutzerdefinierte Metriken, Daten und Ereignisse externer Lösungen wie CI/CD- (Continuous Integration/Continuous Delivery) und ITSM-Tools (IT-Service-Management) übernehmen, um genauere, um Kontextinformationen angereicherte Antworten zu liefern. Zu den Integrationen zählen unter anderem F5, Citrix ADC, IBM DataPower, ServiceNow, Puppet und Chef.

Dank verbesserter Algorithmen könne die Software nun Leistungsschwankungen besser erkennen, ohne sich auf Schwellenwerte oder Baselines zu verlassen. Eine Datenanalyse über den gesamten Softwarestack hinweg gruppiere Warnmeldungen und bestimme deren Ursachen. Damit unterstütze die Lösung automatisierte Reparatur-Workflows bis hin zu „selbstheilenden“ Systemen.

Im Gegensatz zu anderen AIOps-Lösungen oder herkömmlichen Monitoring-Tools, die Datenkorrelationen per ML (Machine Learning) ermitteln, funktioniere Davis auch in dynamischen Cloud-Umgebungen, in denen es keine Lernphase gibt, betont Dynatrace. Die Lösung nutze Echtzeit-Informationen zu Abhängigkeiten im Kontext des gesamten Stacks, um weit über Korrelationsmaschinen hinauszugehen und automatisch Auskünfte zu Problemursachen zu liefern. Sie vermeide unnötige Alarmmeldungen und zeige nur deterministische Antworten für die automatische Wiederherstellung. Damit ermögliche man letztlich sogar den autonomen Cloud-Betrieb.

Weitere Informationen finden sich unter www.dynatrace.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.