Micro-Services in Docker-Containern sind laut Dynatrace die Bausteine moderner Cloud-basierter Implementierungen, die jedoch durch ihre hohe Dynamik und Größer der Container-Umgebungen zu einer enormen Komplexität führen. Dadurch seien sie für IT-Verantwortliche nur schwer zu überwachen und zu verwalten. Durch die Erweiterung seiner Monitoring-Funktionen für Micro-Servcies auf Microsoft Azure durch mehr Support von Windows Server Container (Docker für Windows) will der Softwarehersteller dabei helfen, dass IT-Teams automatisch die Anwendungen und Dienste, die in Containern laufen, gemeinsam mit dem Host überwachen können.

Durch die Erweiterung von Dynatrace auf Windows- und Linux-Hosts sollen Unternehmen künftig automatisch containerisierte Umgebungen überwachen und bei Performance-Abweichungen KI-basierte Problem- und Ursachenerkennung anwenden können. Auf diese Weise sollen Organisationen tiefergehende Einblicke in die Containertechnik ihrer Enterprise-Cloud-Umgebungen erhalten, um so Fehler zu identifizieren und automatisch zu beheben.

Wenn Dynatrace auf einem Windows-Host installiert wird, erkennt der Softwareagent automatisch alle Docker-Container, die darauf ausgeführt werden. Die herstellereine AI erstelle und pflege zudem eine vollständige Übersicht der Abhängigkeiten in Echtzeit, unabhängig von der Größe oder Komplexität, sodass IT-Operationsteams ihre Containeranwendungen über Host- oder Cloud-Netzwerke hinweg überwachen können.

Der Softwareanbieter unterstützt nach eigenen Angaben bereits seit 2015 das Monitoring von Docker-Containern auf Basis von Linux. Inzwischen bestehe jedoch eine enorme Nachfrage nach Docker unter Windows, die der Hersteller mit der nun erfolgten Erweiterung nach eigenen Angaben erfüllt.

Weitere Informationen stehen unter www.dynatrace.de zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.