Open-Networking-Anbieter Cumulus Networks hat Version 2.0 seines Netzwerk-Management-Tools NetQ angekündigt. NetQ liefert laut Hersteller Informationen über den Zustand von RZ-Netzwerken in Echtzeit – von Containern, virtuellen Maschinen und Hosts bis zu Switches und Ports. Zudem biete Version 2.0 Fabric-weite Einblicke, umfassendes Lifecycle-Management sowie CLA (Closed Loop Automation, automatische Behebung entdeckter Störungen). Dank einer neuen GUI, präventiver Überprüfung und Integrationen mittels REST-APIs könne ein Netzbetreiber einfach eine offene, skalierbare Infrastruktur aufbauen, Überblick im Netzwerk erreichen, Fehler beheben und so kostspielige Betriebsstörungen reduzieren.

Während traditionelle Werkzeuge die Infrastruktur nur alle 15 Minuten scannen, so Cumulus, verfolge NetQ einen Always-on-Ansatz. Diesen verwirkliche man mittels skalierbarer Echtzeit-Erfassung und -Verarbeitung der Daten, ohne das Netzwerk zu belasten. Neben der Erfassung von Echtzeit- und historischen Telemetrie- und Zustandsinformationen zum Netzwerk sorge die Lösung für die Datenanalyse und die Visualisierung mittels einer umfangreichen GUI für umsetzbare Erkenntnisse. Damit ändere man den Netzwerkbetrieb vom manuellen und reaktiven zu einem automatisierten, informationsgetriebenen und agilen Ansatz.

NetQ läuft auf Switches mit Cumulus Linux oder auf anderen Linux-Systemen – etwa Ubuntu-, Red-Hat- oder CentOS-Hosts. Die Architektur der Lösung erlaube eine umfangreiche horizontale Skalierung, vergleichbar mit den größten Cloud-Anbietern.

Die eigene Datenaggregation liefere mehr Echtzeit- und historische Daten als jedes andere Werkzeug für den Netzwerkbetrieb. Zudem unterstütze die Software eine Fehlersuche mit Validation, Traceback und proaktiver Alarmierung sowie ein Kubernetes Deployment Monitoring.

Weitere Informationen finden sich unter www.cumulusnetworks.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.