Zur Messe Secure! (18. bis 23. März in Frankfurt) stellt die Siemens-Division Building Technologies das Einbruch-Meldesystem Transliner Pro vor. Speziell für Hochsicherheitsanwendungen sowie mittlere und größere Industrieanlagen konzipiert, erweitert es laut Hersteller die Funktionen einer klassischen Einbruchmeldezentrale um Perimeter- und Zutrittskontrollfunktionen. Die Lösung ermögliche darüber hinaus die Einbindung von Videotechnik und Störmeldungen. Dabei lässt sich das IP-basierende Einbruch-Meldesystem nach Siemens-Angaben flexibel an individuelle Kundenbedürfnisse anpassen und vernetzen. Zentrale Bedienteile und ausgewählte Komponenten sind demnach sowohl international gemäß DIN EN 50131 Grad 3 als auch in Deutschland gemäß VdS Klasse C zertifiziert und für DIN EN 50131 Grad 4 vorbereitet.

Bei Transliner Pro will der Hersteller verschiedene Techniken zu einer homogenen Gesamtlösung verbinden. Das System biete daher zum Beispiel neben den üblichen Einbruch-Meldefunktionen auch einen Formel-Editor, mit dem sich komplexe Anforderungen für erhöhte Sicherheitsstufen einfach eingerichten lassen. Scharf- und Unscharfschaltung der Anlage sind sich mit verschiedenen Zutrittsfunktionen kombinierbar. Dazu verfügt Transliner Pro über eine umfangreiche Benutzerverwaltung mit Rechte-Management für bis zu 10.000 Benutzer.

Durch die Integration verschiedener Bus-Techniken können zudem Meldungen nicht nur über analoge Eingänge, sondern auch über die LSN-Bustechnik (Lokales SicherheitsNetzwerk – Local Security Network) direkt oder abgesetzt über Ethernet/IP-Gateways in das System eingebunden werden. Umgekehrt lassen sich Meldungen über verschiedene Wege an Management-Systeme wie zum Beispiel GMA-Manager, Siveillance Vantage oder Siveillance Viewpoint übertragen.

Transliner Pro ist mandantenfähig. Dies bedeute, dass mehrere Unternehmen in einem Gebäudekomplex ein und dasselbe Sicherheitssystem verwenden können. Darüber hinaus stuft der Hersteller die Lösung dank ihres modularen Aufbaus als fast unbeschränkt ausbaufähig ein. Schon mit einer Zentrale lasse sich ein System mit bis zu 4.000 Bereichen und 10.000 Meldungen aufbauen. Zusätzlich können Betreiber mehrere Zentralen einfach miteinander vernetzen, was auf verschlüsselten IP-Verbindungen beruht. Bei der Vernetzung seien so die aktuellsten IT-Sicherheitsstandards gewährleistet. Gleichzeitig kombiniere Transliner Pro einen Zentralenbus für große Buslängen (bis 9,6 km) und eine schnelle Meldungsübertragung mit dem Transliner-Melderbus (LSN) zum Anschluss von busfähigen Einbruchmeldern und I/O-Kopplern.

Weitere Informationen zum Thema Transliner Pro finden sich unter www.siemens.de/translinerpro, zum Messeauftritt unter www.siemens.de/secure. Informationen zur Division Building Technologies stehen unter www.siemens.de/buildingtechnologies bereit.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.