Sophos hat die achte Generation seiner UEM- und Mobile-Security-Lösung Sophos Mobile angekündigt. Mit der neuen Version könne ein Administrator neben geschäftlich und privat genutzten Mobilgeräten (iOS, Android) auch Windows- sowie Mac-Rechner über die Cloud-basierte „Sophos Central“-Plattform verwalten und absichern. Damit, so der Hersteller, habe man nun UEM und Endpunktsicherheit vollständig integriert.

Der einheitliche Ansatz für den Schutz und das Management aller Endpunkte soll konsistente Sicherheitsrichtlinien ebenso gewährleisten wie einen sicheren Ressourcenzugriff unabhängig von der Wahl des Endgeräts. Das Feature Set von Mobile 8 umfasst dazu laut Hersteller Funktionen wie MacOS-Verwaltung und -Konfiguration, Windows 10-Anwendungsverwaltung sowie eine erweiterte Android- und iOS-Verwaltung.

Mobile 8 biete die neueste Technik rund um Mobilgeräte-Sicherheit und die Abwehr von Ransomware. Zur Mobile-Security-Funktionalität zählen ein AES-256-gesicherter Container namens Secure Workspace inklusive Corporate Browser, verschlüsselter Fotos und Passwortsafe sowie Secure Email, eine E-Mail-App für die geschützte Kommunikation auf Business- und Privatgeräten. Die Datenübertragung aus dem Container lasse sich regelbasiert beschränken, so der Hersteller.

2017 haben Anwender bei den SophosLabs laut Bekunden des Herstellers über zehn Millionen Android-Samples zur Analyse eingereicht. Davon stuften die Security-Spezialisten fast 3,5 Millionen als potenziell verdächtige oder bösartige Anwendungen ein. Ein Trend auf Angreiferseite sei die Nutzung von Google Play, um bösartige Apps für heimliches Mining von Kryptowährungen oder unerwünschte Werbung zu verstecken.

Sophos Mobile 8 ist ab sofort über die Cloud-Plattform Sophos Central wie auch für die Installation vor Ort über die Sophos-Partner verfügbar. Weitere Informationen finden sich unter www.sophos.com/de-de.aspx.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.