EKS Engel will auf der diesjährigen SPS IPC Drives (Halle 9, Stand 401) seine neue E-Light-4G-Familie zeigen, die aus vier robusten Switches besteht, die Gigabit Ethernet unterstützen und nur 30 Millimeter breit sind. Neben einem Gerät mit acht elektrischen Ports (10/100/1000Base-TX) sind drei Ausführungen mit zusätzlichen optischen Ports (1000Base-FX) im Portfolio, die in den Kombinationen 8TX/2FX und 4TX/2FX sowie 6TX/2FX mit Steckplätzen für SFP-Module (Small Form-Factor Pluggable) bereitstehen. Single- und Multimode-Transceiver ermöglichen Übertragungsentfernungen von bis zu 100 km. Mit DIP-Schaltern lassen sich für alle Ports Alarme aktivieren, die via LEDs signalisiert und über einen Fehlerrelaiskontakt abgefragt werden können. Switches mit weiteren Konfigurations- oder Management-Funktionen, auf die ein Anwender über eine Web-basierende Bedienoberfläche zugreifenkann, sind laut EKS Engel auf Anfrage erhältlich.

Die vier Switches können laut Hersteller in einem Temperaturbereich von -40°C bis +70°C arbeiten und erfüllen alle relevanten EMV-Normen. Das Gehäuse aus rostfreiem Stahl misst 155 mm x 30 mm x 101 mm (Höhe x Breite x Tiefe). Durch die schmale Bauform benötigen die Geräte nur wenig Platz, und bei extrem flachen Einbauräumen ist der Hutschienenclip auch an der Seite der Switches montierbar. Für die Installation in 19-Zoll-Racks ist optional eine Blende verfügbar.

Die optischen Ausführungen unterstützen die BiDi-Technik, mit der sich per SC-Stecker die Daten über eine einzelne Faser in zwei Richtungen übertragen lassen. Ferner sind auch Varianten mit E2000-Anschlusstechnik erhältlich. Die elektrischen Ports haben Buchsen für RJ45-Stecker.

Die redundante Spannungsversorgung ist für 12 bis 60 VDC ausgelegt. Ihren Status zeigen ebenso wie den Status der Netzwerkverbindung und der Port-Alarme mehrere LEDs auf der Frontplatte der Switches an.

Weitere Informationen bietet der Hersteller auf www.eks-engel.de.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.