+++ Produkt-Ticker +++ EMCs SDS-Plattform (Software-Defined Storage) Vipr soll noch im Lauf dieses Monats auf den Markt kommen. Damit, so EMC, können Unternehmen ihre Speicherinfrastruktur wie auch die darin gespeicherten Daten verwalten. Dies schaffe die Grundlage für die Automatisierung der Speicherlandschaft.

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Vipr unterstützt laut Herstellerangaben EMCs neue VNX Unified Storage Platform und deren Vorgängergeneration, zudem Vmax, Vplex, Isilon, Recoverpoint sowie Arrays von Drittanbietern wie zum Beispiel Netapp. Dies soll es einem Service-Provider oder einer IT-Abteilung ermöglichen, das Betriebsmodell eines Software-Defined Datacenters umzusetzen, ohne für deren Betrieb erst zahlreiche Storage-Experten einstellen zu müssen.

 

Auch werde Vipr ab Werk Object-Data-Services zur Anbindung an externe Cloud-Services beinhalten. Die Object-Data-Services unterstützten Standard-APIs inklusive Amazon S3, Openstack Swift und Atmos.

 

Mit Vipr, so EMC, können Objekte als Dateien betrachtet werden. Dadurch biete die Plattform eine Zugriffs-Performance ohne die für objektbasierte Speichermodelle typischen Latenzzeiten. Viprs Object-Data-Services seien auf jedem Speichersystem einsetzbar, das von Vipr unterstützt wird.

 

Durch Updates werde man künftig weitere Arrays von Drittanbietern sowie Standardhardware unterstützen. EMC plane zudem eine breitere Auswahl an Daten-Services für die Vipr-Plattform, so etwa einen HDFS Data Service für die Durchführung von Hadoop-Analysen in heterogenen Speicherumgebungen. Ab dem vierten Quartal 2013 will EMC außerdem SDS-Workshops anbieten.

 

Weitere Informationen finden sich unter germany.emc.com/data-center-management/Vipr/index.htm.

Mit der neuen Vipr-Plattform will EMC den Weg zum Software-Defined Storage ebnen. Bild: EMC