Eset hat umfangreiche Neuerungen und Erweiterungen in seinem Portfolio an Business-Lösungen für IT-Sicherheit vorgenommen. Insgesamt umfasst der Produkt-Launch mit Endpoint Antivirus für Windows v7, Endpoint Security für Windows v7, Security für Microsoft SharePoint Server v7, File Security für Microsoft Windows Server v7, Mail Security für Microsoft Exchange Server v7, Mail Security für IBM Domino v7, Security Management Center v7 und Dynamic Threat Defense acht Lösungen. Unternehmen sollen hierbei von einer verbesserten Sicherheit und vereinfachten Administration profitieren.

Mit dem aktualisierten Portfolio sei der Hersteller nun in der Lage, mehr als die reine Erkennung beziehungsweise Abwehr von Bedrohungen und der Verwaltung von Lösungen für Endpoint Security zu bieten. Anwender sollen jetzt einen übergeordneten Einblick in das „große Ganze“ erhalten. Dabei handelt es sich um ein umfängliches IT-Security-Management, das auch die Vorhersage von Bedrohungen, transparente Auswertung von Bedrohungen sowie umfangreiche Reaktionsmöglichkeiten und Vorfallsanalysen beinhaltet, so Eset. Die Lösungen sollen sich sowohl an kleine und mittlere als auch an große Unternehmen aus dem Enterprise-Bereich richten.

Im Mittelpunkt steht der hauseigene Security Management Center. Das Herzstück der neuen Produktreihe für Unternehmen ist der Nachfolger der bisherigen Lösung Remote Administrator. Durch die Umbenennung will Eset nach eigenen Angaben zeigen, dass es sich hierbei nicht um ein Remote-Controlling-Tool handelt, sondern um die erste Anlaufstelle für Administratoren zum Thema Sicherheit, System-Management, Reporting und der Integration weiterer (zukünftiger) Dienste des Herstellers. Als Hauptmerkmale nennt der IT-Sicherheitsanbieter:

  • Hardwareinventarisierung (installierte Komponenten),
  • verbessertes Troubleshooting (Remote-Diagnose, Logauswertung),
  • überarbeitete Web-Konsole,
  • native Unterstützung für VDI-Umgebungen,
  • mehr Benachrichtigungen und Reports,
  • neues Dashboard sowie
  • eine Integration der neuen Lösung Dynamic Threat Defense (Sichtbarkeit/Reports/Konfiguration).

Darüber hinaus hat Eset auch technische Neuerungen bei allen Endpoint-, Mail- und Security-Lösungen vorgenommen. So hat der Hersteller nach eigenen Angaben eine Harmonisierung der unterschiedlichen Security-Layer bei allen Lösungen vorgenommen, schließlich sei aufgrund der vielfältigen Bedrohungen der Einsatz von vielschichtigen Sicherheitsmethoden unabdingbar, so der IT-Sicherheitsanbieter weiter.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:

  • 64-Bit-Architektur,
  • UEFI-Scanner, Botnet-Erkennung, Ransomware Shield, Schutz vor Netzwerkangriffen,
  • Unterstützung Windows Office 365,
  • zeitbasierte Einstellungen für Web- und Medienkontrolle und
  • verbesserter Phishing-Schutz (Mail Security).

Mit Dynamic Threat Defense hat Eset außerdem eine neue Lösung für eine tiefgehende Analyse von Samples angekündigt. Diese lasse sich manuell anstoßen oder direkt aus Mail Security und den Endpoint-Lösungen einreichen. Zur Analyse verwendet die Lösung das vom IT-Security-Anbieter entwickelte Sandbox-System im hauseigenen Rechenzentrum.

Dynamic Threat Defense soll Aufschluss darüber geben, welche Folgen das Ausführen einer Datei oder Programms hat. Anhand der vorliegenden Informationen bilde die Lösung einen Score, der das vorliegende Programm oder die Datei zwischen den vier Stadien „Clean“, „Suspicious“, „Highly Suspicious“ und „Malware“ unterscheidet. Vor allem Zero-Day-Malware und Ransomware sollen sich auf diese Weise effektiver abwehren lassen.

Weitere Informationen finden sich unter www.eset.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.