EN 50173:2018-10 Anwendungsneutrale (strukturierte) Kommunikationsverkabelung

EN 50173:2018-10 Anwendungsneutrale (strukturierte) Kommunikationsverkabelung

14.3.2019

Workshop zur neuen Ausgabe der Normenreihe EN 50173:2018-10 Anwendungsneutrale (strukturierte) Kommunikationsverkabelung

Struktur und Varianten der Verkabelung – Definition der Streckenklassen und Komponenten (Kupfer- und LWL‑Verkabelung) – Umweltklassifizierung und Realisierung

in Zusammenarbeit mit 

Die informationstechnische Verkabelung gehört heute als Standardausrüstung zu jedem Gebäude, ebenso wie Elektroenergieversorgung, Beleuchtung und Heizung. Im Jahr 1995, also bereits vor über 20 Jahren, begann mit der ersten Ausgabe der europäischen Norm EN 50173 der Siegeszug der darin spezifizierten anwendungsneutralen (strukturierten) Verkabelung. Sie berücksichtigt dabei sowohl Kupfer‑ als auch Lichtwellenleiter‑Verkabelungen.

Die erste Version – wie auch die im Jahr  2001 überarbeitete Ausgabe dieser Norm – beschränkte sich auf die Spezifikationen zur Verkabelung von Bürogebäuden. Mit der in 2011 erschienen Ausgabe wurde die Norm zur Normenreihe und mit den zusätzlichen Anwendungsbereichen Industrie‑, Heim‑ und Rechenzentrumsverkabelung (RZ) erweitert.

Mit der nun vorliegenden neuen Ausgabe der Normenreihen, datiert mit 2018-10, wurde, neben anderen wesentlichen Änderungen auch das Leistungsvermögen auf bis zu 40 GBit/s für Kupferverkabelungen aufgestockt.

Heute trägt die korrekte Auslegung und Verfügbarkeit der Kommunikationsverkabelung in vielen Unternehmen einen wesentlichen Teil zum Geschäftserfolg bei, der bei der Planung und Realisierung allzu oft unterschätzt wird. Unzureichende oder gar falsche Dimensionierung kann dabei sehr schnell zum kostspieligen Unterfangen werden.

Dieser Workshop bietet einen Gesamtüberblick über die wesentlichen Inhalte der Normenreihe, zeigt dabei die gegebenen Variations­möglichkeiten sowie die für die Umsetzung notwendigen Zusammenhänge auf und geht auf die Änderungen der neuen Ausgabe ein.

Zielgruppe

  • IT-Planer, Installateure, Architekten, Gebäudeplaner und Errichter (Bauträger), Generalunternehmer, Entwickler, Lieferanten, Einkauf
  • Prüfer (Auditoren / an der Abnahme von Installationen beteiligte Personen)
  • Betreiber / Instandhaltungspersonal und Eigentümer informationstechnischer Verkabelung
  • Anbieter öffentlicher Netzwerke und lokaler Dienste
  • Endanwender und Quereinsteiger

Voraussetzungen

Grundlegende Kenntnisse der Übertragungstechnik sollten vorhanden sein.

Zielsetzung

Die Teilnehmer lernen die nach EN 50173 möglichen Verkabelungsstrukturen in den verschiedenen Anwendungsbereichen kennen, das notwendige Leistungsvermögen der Übertragungsstrecken zu beurteilen und die dafür notwendigen Komponenten auszuwählen. Dabei wird auf die wesentlichen Änderungen der neuen Ausgabe 2018-10 eingegangen.

LehrgangReferentAnmeldungLocation

  • Struktur und Variationsmöglichkeiten der Kabelanlage (Primär-, Sekundär-, Tertiärebenen)
  • Anwendungsbereiche: Büro, Industrie, Heim, RZ
  • Leistungsvermögen von Kupfer‑ und LWL‑Verkabelung
    (Klassen A – FA sowie I und II/ LWL‑Klassen)
  • Grundlegende übertragungstechnische Parameter der Kupferverkabelung
    (Dämpfung, NEXT, ACR; RL, etc.)
  • Maximal realisierbare Streckenlängen
  • Umweltanforderungen (MICE-Klassen)
  • Anforderungen an Komponenten (Kabel und Steckverbinder) und deren Qualifizierung (Kategorien 5 ‑ 7A / OM1 ‑ OM5 / OS1A – OS2)
  • Klasse vs. Kategorie
  • Übertragungsstrecke vs. Installationsstrecke
  • ungeschirmte vs. geschirmte Verkabelung
  • Realisierungsbeispiele
  • Aktuelle Entwicklungen

Änderungen vorbehalten

Manfred Patzke ist Fernmeldemechanikermeister mit einer Zusatzausbildung für Elektro‑Installation. Er ist seit 1976 in der Telekommunikation, seit 1991 im Bereich anwendungsneutraler Kabelanlagen (strukturierte Verkabelung) tätig. In dieser Zeit war er bei führenden Herstellern für Anschlusskomponenten bzw. Verkabelungssysteme für Kupfer- und LWL-Verkabelungen im Vertrieb, im Produkt‑Management sowie für die Leitung eines Trainings‑Center verantwortlich. Seit 2005 ist er freier Berater und Sachverständiger für anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen sowie Potentialausgleichs- und Erdungsanlagen und führt Seminare sowie herstellerneutrale Abnahmen und Messungen durch. Herr Patzke hat sich durch zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen auch international einen Namen gemacht.

Er ist seit 1996 aktiv in deutschen Normungsgremien der DKE tätig. Unter anderem als Mitarbeiter im DKE GUK 715.3 „Informationstechnische Verkabelung von Gebäudekomplexen“ (EN 50173), Vorsitzender des Arbeitskreises DKE/GAK 715.3.6 „Installation von information- und kommunikationstechnischer Verkabelung“ (Normenreihe EN 50174) und Obmann des DKE/K 712 „Funktionssicherheit von Anlagen der Informations- und Kommunikationstechnik einschließlich Potentialausgleich und Erdung“ (EN 50310) sowie Liaison zum DKE/K 221 „Schutz gegen elektrischen Schlag“ (DIN VDE 0100) und NABau (DIN 18014 – Fundamenterder). Von diesen Gremien aus ist er delegierter Experte beim europäischen Normungsgremium CENELEC TC215 WG2 (EN 50174 und EN 50310) sowie beim internationalen Gremium ISO/IEC JTC1 SC25 WG3 (ISO/IEC 11801 Serie, ISO/IEC 14763‑3, etc.)

Teilnahmegebühren pro Person: 
  •     € 499,– je Teilnehmer
 Die Teilnahmegebühren verstehen sich pro Person zzgl. der momentan gültigen gesetzlichen MwSt. und sind im Voraus zu entrichten. Sie beinhaltet umfangreiche Tagungsunterlagen in gedruckter und digitaler Form, Mittagessen, Kaffeepausen und Tagungsgetränke. Nicht in der Teilnahmegebühr enthalten sind Übernachtungskosten in den Hotels sowie die damit eventuell verbundenen Nebenkosten. Diese fallen zu Lasten der Teilnehmer.

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