Der vor Kurzem vorgestellte OpDAT-Fast-Hybrid-Stecker von Metz Connect ist ein feldkonfektionierbarer LWL-Verbinder, der durch eine neue Hybridtechnik konstante und besonders gute optische Übertragungswerte bieten soll. Er lässt sich laut Hersteller leicht und schnell im Feld konfektionieren – ohne Klebung, ohne Schleifen und ohne Sonderwerkzeuge. Die werksseitig polierte Keramik-Ferrule garantiere gute und stabile  Verbindungsparameter.

Der Anschluss der zu terminierenden Faser erfolgt über einen im Stecker integrierten mechanischen Spleiß. Durch die neue Hybridtechnik sei diese Verbindung besonders zuverlässig und verlustarm, so Metz Connect. Im Lieferumfang sind alle zur Steckerkonfektion notwendigen Zubehörteile enthalten. Damit entfallen weitere Investitionen in Spezialausrüstung und  Spezialwerkzeuge.

Betreiber können den Stecker bis zu 200 Mal verwenden, was die leicht zu erlernende, schnelle und kostengünstige Montage in weniger als zwei Minuten zusätzlich beschleunigen soll. Der Stecker ist zudem bis zu drei Mal konfektionierbar und mit den Steckgesichtern LC und SC erhältlich.

Eine Kombination aus dem üblichen Brechungsindex-Gel und dem neu entwickelten Opto-Elast wurde laut Metz Connect im Labor verifiziert, sie stelle einen nächsten Entwicklungsschritt bei feldkonfektionierbaren LWL-Steckern dar. Das Ende der zu installierenden Faser taucht beim Konfektionieren in das Brechungsindex-Gel und in den Opto-Elast ein, der direkt auf der vorinstallierten Glasfaser aufgebracht ist. Der Opto-Elast stabilisiert den Lichtübergang zwischen den zwei Fasern im eingebetteten Brechungsindex-Gel. Das Ergebnis sei eine langzeitstabile und leistungsstarke optische Verbindung, so der Hersteller weiter.

Weitere Informationen stehen unter www.metz-connect.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.