+++ Produkt-Ticker +++ Der Fernwartungsspezialist Teamviewer gab vor Kurzem die Verfügbarkeit seiner Remote-Lösung „Teamviewer 8“ für Linux bekannt. Nach der Veröffentlichung der Software für Windows, Mac und mobile Plattformen Ende 2012, sei die Betaphase der Linux-Version nun offiziell abgeschlossen.

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Vor allem IT-Verantwortliche und Support-Mitarbeiter sollen mit der neuen Version beispielsweise Softwareprobleme über Fernzugriff einfacher lösen können. Die Lösung ermöglicht etwa den Zugriff auf unbeaufsichtigte Linux-Rechner, inklusive Funktionen wie Login, Logout und Neustart des Systems. Dadurch eigne sie sich gut für die Wartung von Servern. Zudem können Supporter während einer laufenden Sitzung bei Bedarf Kollegen und andere Mitarbeiter per Einladung hinzuholen oder die Sitzung auch komplett übergeben. Auf diese Weise lassen sich komplexe Fälle laut Anbieter schneller und unterbrechungsfrei abwickeln, ohne eine erneute Remote-Sitzung ansetzen zu müssen.

 

Zudem lassen sich jetzt auch Ton und Video bei einem Fernzugriff mit aufnehmen. Auch Online-Meetings stehen im Anschluss sofort als vollständige Aufzeichnung zur Verfügung, beispielsweise für Mitarbeiter, die aus terminlichen Gründen nicht persönlich an dem Meeting teilnehmen konnten. Ferner ermöglicht eine neue Kommentarfunktion das schnelle Einfügen von zusätzlichen Informationen direkt im Anschluss an eine Sitzung – beispielsweise für ergänzende Hinweise zur Abrechnung.

 

Anwender können mit Version 8 der Fernwartungssoftware ausgewählte Gruppen aus der Computer- und Kontakteliste mit anderen Supportern im Team teilen. Dies ermögliche einen schnellen Zugriff aller berechtigten Mitarbeiter auf die jeweiligen Rechner, dabei lassen sich entsprechende Benutzerrechte individuell vergeben. Durch das neue Release profitieren nun auch Linux-User von der Web-basierten Management-Console der Software. Mit dieser können Nutzer über einen Browser auf ihre Accounts und Kontakte zugreifen und diese organisieren. Die Konsole bietet eine umfassende Benutzerverwaltung, die Protokollierung von Verbindungen aus allen Sitzungen sowie den Aufbau von Remote-Verbindungen mit einem einzigen Mausklick direkt aus dem Web-Browser heraus. Sie ist Bestandteil der Lizenzen Premium und Corporate.

 

Um Schutz vor unautorisiertem Zugriff zu gewährleisten verschlüsselt die Software die Verbindung vollständig mit RSA Private-/Public-Key-Exchange und AES 256 Bit. Die Fernwartungslösung ist ab sofort verfügbar. Sie läuft unter Ubuntu, Fedora, Debian, Red Hat und mehreren anderen Linux-Distributionen.

 

Weitere Informationen und die kostenlose Version gibt es unter www.teamviewer.com/de/download/linux.aspx.

Auch Linux-Anwender können die Fernwarungssoftware nun nutzen, um beispielsweise Support-Aufgaben auf anderen Rechnern durchzuführen.