Endpoint-Security-Spezialist Tanium hat neue Funktionen für die Festplattenverschlüsselung in seine Lösung Protect integriert. Mit „Drive-Encryption-Management“ könne ein Unternehmen Sicherheitsfunktionen, die Teil des Betriebssystems sind, einfach verwalten und dabei von der Geschwindigkeit und Verlässlichkeit der Tanium-Plattform profitieren, so der Hersteller.

Aktuelle Betriebssysteme wie Windows 10 oder macOS bieten diverse Sicherheitsmechanismen, darunter eine Festplattenverschlüsselung. Doch gerade in großen Unternehmen könne es zur Herausforderung werden, die Richtlinien für die Datenverschlüsselung zu verwalten, warnt Tanium.

Vor diesem Hintergrund will der Hersteller einen einfachen Ansatz bieten, um Sicherheitsrichtlinien für Endpoints umzusetzen und zu verwalten. Protect ermöglicht es laut Tanium aus einer zentralen Konsole heraus, Sicherheitsrichtlinien auf lokalen und entfernten Endpunkten einfach umzusetzen und zu verwalten. Zugleich könne der Administrator Richtlinien für das Blockieren von Malware und unerwünschten Netzwerkverbindungen erstellen, Endpunkte mit umfassendem Virenschutz versehen, Festplatten verschlüsseln und die Nutzung von Wechseldatenträgern kontrollieren.

Dies senke die Anzahl der erforderlichen Agents und beeinträchtige die Performance der Endgeräte kaum. Die Probleme, die langsamere, ältere Management-Tools verursacht hatten, sollen damit der Vergangenheit angehören.

Die neue Version von Protect ist laut Tanium-Angaben ab Sommer 2019 verfügbar. Weitere Informationen finden sich unter www.tanium.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.