Citrix erweitert die Open-Source-Integrationen seines ADCs (Application Delivery Controller, Anwendungsbeschleuniger). Dies soll es Unternehmen erleichtern, den ADC in Cloud-Umgebungen und mit den Tools zahlreicher führender Anbieter zu nutzen. So seien Citrix ADCs nun mit allen Red-Hat-Plattformen inklusive Red Hat OpenShift kompatibel. Den Entwicklerteams, so Citrix, liefere der ADC – belegt durch Red Hat OpenShift Operator Certification – einen schnelleren, flexibleren und konsistenteren Weg für Entwicklung, Test und Bereitstellung von Anwendungen in Kubernetes-Umgebungen.

Der ADC erlaubt es laut Citrix-Bekunden als softwarezentrierte Lösung für Application Delivery und Load Balancing, eine hochwertige digitale Enterprise Experience für Web-, traditionelle und Cloud-native Anwendungen bereitzustellen – unabhängig davon, wo sie gehostet sind. Die Lösung eigne sich für den Einsatz auf lokal installierten Systemen ebenso wie für sämtliche Cloud-Plattformen, darunter Amazon Web Services, Google Cloud Platform sowie Microsoft Azure.

Zusätzlich zu Red Hat OpenShift integriere sich Citrix ADC in ein umfangreiches Set aus Open-Source- und CNCF-Ökosystem-Tools (CNCF: Cloud Native Computing Foundation). Dazu zählen Prometheus, Grafana, Spinnaker, FluentD, Kibana, Open Tracing und Zipkin.

Als Vorteile des Einsatzes eines Citrix-Stacks in Kubernetes-Umgebungen nennt der Hersteller Flexibilität, Konsistenz, verbesserten Überblick und einfache Migration. Eine IT-Organisation könne flexibel zwischen zahlreichen Citrix-ADC-Formfaktoren wählen, darunter hochperformante containerisierte Plattformen (CPS), VM-basierende Lösungen (VPC), Bare-Metal-Linux-Prozesse (BLX) sowie die Hardware-Appliances der Baureihe MPX und die hochskalierenden SDX-Hardwareplattformen.

Alle ADC-Varianten weisen laut Citrix-Bekunden die gleiche Codebasis auf. Dies ermögliche den konsistenten Betrieb sämtlicher Applikations-Workload-Typen. Von der zentralen Verwaltungskonsole Citrix ADM (Application Delivery Management) aus erhalte die IT-Abteilung den vollständigen Überblick sowie die erforderlichen Details, um Micro-Service-basierte Anwendungen skalierbar bereitzustellen, detaillierte Reports zu generieren und Probleme zu beheben. Monolithische Bestandsapplikationen könne man schnell und einfach auf eine Micro-Service-Basis mit TCP, TCP-SSL, UDP und HTTP/S migrieren.

Weitere Informationen finden sich unter www.citrix.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.