Fluke Networks hat das das „OptiFiber Pro High Dynamic Range Optical Time Domain Reflectometer“ vorgestellt. Nach Angaben des Herstellers ist das Gerät das erste OTDR, das Forderungen von Installateuren und Netzwerkeignern nach einer Einzellösung erfüllt, die FTTx, PON und RZ- sowie strukturierte Verkabelung beherrscht. Versiv-Anwender berichten laut Fluke, dass die effiziente und vertraute Bedieneroberfläche beim Messen, Zertifizieren und Instandhalten von Kupfer- und Glasfaser-Installationen die Kosten um 65 Prozent senke.

Das OTDR soll laut Fluke unter anderem den wachsenden Bedarf an einem OTDR decken, das HDR-Anwendungen (High Dynamic Range) messen und dokumentieren kann. Drei neue Singlemode-Module decken 1.490 nm, 1.625 nm und kombinierte 1.310/1.550 nm mit einem dynamischen Bereich von bis zu 42 dB ab, wodurch Anwender mehr Fehler über längere Strecken finden können.

Die Versiv-Bedieneroberfläche von OptiFiber Pro erhält weitere Funktionen, die Anwendungen wie etwa das automatische Erkennen von Splittern unterstützen. Zudem gibt es einen manuellen Expertenmodus, der es Anwendern erlaubt, die Leistung des Instruments durch einfache Änderung der automatisch vom Gerät gewählten Einstellungen zu optimieren. Hinzu kommen ein automatisches Setup, Pinch-und-Zoom-Analyse von Messkurven und die sogenannte Event-Map-Interpretation von Ergebnissen.

Die modulare Versiv-Plattform von Fluke Networks ist die Basis der OptiFiber-Pro-OTDR-Lösung. Alle Versiv-Modelle arbeiten mit der LinkWare-PC-Berichtsoftware und dem LinkWare-Live-Zertifizierungs-Service mit Cloud-Verbindung zusammen.

Das OptiFiber Pro HDR OTDR ist weltweit im Fachhandel zu Preisen ab 12.245 US-Dollar zu haben. Einige Lieferanten bieten auch Leihgeräte an. Weitere Informationen stehen unter www.flukenetworks.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.