Der IT-Sicherheitsanbieter Forcepoint will mit neuen Tools zur Verhaltensanalyse den Schutz von privilegierten Usern und geistigem Eigentum stärken. Dazu hat der Hersteller die Lösungen Cloud Access Security Broker (CASB) sowie Web- und E-Mail-Security mit neuen Funktionen ausgestattet, die Unternehmen bei der sicheren Einführung und dem Management von Cloud-Anwendungen unterstützen sollen.

Bei den neuen Cloud-Security-Funktionen handelt es sich laut Forcepoint bei der Lösung Web Security um eine detaillierte Übersicht über Cloud-Anwendungen und Funktionalitäten zum Blocken von Schatten-IT sowie um Tools zur Cloud-Migration, die beim Umstieg von On-Premise- auf Cloud-Anwendungen helfen sollen. Zudem sei Advanced Malware Detection (AMD) sowohl On-Premise als auch aus der Cloud mit integrierter Sandbox-Technologie für einen Echtzeitschutz von Usern und Daten verfügbar.

Durch die Einführung von CASB Behavior Analytics sollen Unternehmen Risiken vermeiden, die beim Schritt in die Cloud drohen, so der IT-Security-Anbieter. Die Cloud-Security-Funktionen ermöglichen beispielsweise einen umfassenden Überblick über eingesetzte Cloud-Lösungen. Darunter zählen laut Hersteller auch Schatten-IT wie etwa Cloud-basierte File-Sharing-Tools und andere Anwendungen. Auf diese Weise will Forcepoint sicherstellen, dass Daten, die nicht im Unternehmensnetzwerk gespeichert sind, vor Abwanderung und Veruntreuung geschützt sind.

Das herstellereigene CASB analysiere Nutzeraktivitäten auf riskantes Verhalten und gebe Aufschluss über die verwendete Applikation, die Art der Daten, das Endgerät und den Zugriffsort. Ein neues User-Risk-Dashboard zeige zudem, wie Mitarbeiter mit sensiblen Daten umgehen. Außerdem ermittele es unter Einbeziehung der Passwortberechtigungen und Mitarbeiterzugänge mögliche Auswirkungen auf das Unternehmen, so Forcepoint. In Zusammenspiel mit der herstellereigenen AMD schütze CASB sowohl vor riskantem Nutzerverhalten als auch vor Malware, die sich als Mitarbeiter tarnt.

Weitere Informationen stehen unter www.forcepoint.com/de zur Verfügung.

Das User-Risk-Dashboard zeigt, wie Mitarbeiter mit sensiblen Daten umgehen. Bild: Forcepoint

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.