Mit der neuen Version seiner Datensicherungs- und Archivierungsplattform Eternus CS8000 für Mainframes und anspruchsvolle Umgebungen in offenen Systemen will Fujitsu ein hohes Maß an Flexibilität und kürzere Backup-Zeiten ermöglichen. Die Lösung ermögliche es Unternehmen, die strengen Datenschutzbestimmungen unterliegen und wichtige Daten bei sich vor Ort speichern, ihre Systeme entsprechend ihren Anforderungen zu optimieren. Gleichzeitig stellt die Plattform zusätzliche Optionen für die Konsolidierung von Datensicherungs- und Archivierungsfunktionen über Mainframes und offene Systeme hinweg bereit, so der Hersteller. Auf diese Weise reduziere sich der Verwaltungsaufwand und die Infrastrukturkosten.

Die siebte Generation der Eternus CS8000 ermöglicht es, die Speicherkapazität von 14 TByte auf 60 PByte zu skalieren. Bild: Fujitsu

Die siebte Generation der Eternus CS8000 ermögliche es, die Speicherkapazität von 14 TByte auf 60 PByte zu skalieren. Zudem bietet die Lösung die Möglichkeit, den Datendurchsatz von 8 auf 150 TByte pro Stunde zu steigern. Ebenso hat Fujitsu die Zahl der Frontend-Prozessorknoten von zehn auf 22 erhöht. Dadurch verdoppele sich die Anzahl der verfügbaren virtuellen Bandlaufwerke von 2.540 auf circa 5.208. Durch die höhere Datendurchsatzrate führt dies zu deutlich kürzeren Backup-Zeiten, wie der Hersteller bekundet.

Um die Leistung der optionalen Deduplizierungsprozesse zu verbessern, unterstütze das System zudem SSDs. Langzeitdaten lassen sich kosteneffizient im Backend des Tapes speichern, wo sie das automatische Information-Lifecycle-Management verwaltet. Gleichzeitig lassen sich außerdem die schnelleren SSDs für Mainframe-Prozesse auf dem Speichersystem zur Datensicherung nutzen. Dadurch macht Fujitsu nach eigenen Angaben das System für Mainframe-Backups auch in kleineren Umgebungen attraktiver

Das Information-Lifecycle-Management beuge Fehlern von Mitarbeitern vor, indem es die Verwaltung von Daten über alle Stadien der Nutzungsphase hinweg automatisiert und die ständige Verfügbarkeit von Daten gewährleistet. Auf diese Weise lassen sich unter anderem alle Tapes regelmäßig auf mögliche Verschlechterungen überprüfen und je nach Bedarf Kopien anfertigen. Um die Verfügbarkeit der Daten zu erhöhen, bietet die Eternus CS8000 eine Split-Site-Konfiguration. Diese verteilt ein einzelnes System auf zwei geografisch unterschiedliche Orte mit einem synchronen Cache. Durch die Erweiterung des Multi-Copy-Managements auf Fesplatten und Tapes ist dies die zuverlässigste Datensicherungs- und Archivierungslösung zum Schutz unternehmenskritischer Daten für Mainframe- oder offene Systemumgebungen, so Fujitsu.

Weitere Informationen stehen unter www.fujitsu.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.