Unternehmen, die SAP HANA nutzen, haben laut Fujitsu nun weitere Möglichkeiten, leistungsstarke und zertifizierte Scale-out-Systeme (Scale-out: horizontale Skalierung mittels Server- und Speicherverbund) für ihre unternehmenskritischen virtualisierten Infrastrukturen in ihren Rechenzentren einzusetzen. Dank neuer Zertifizierungen für Fujitsu Primequest durch SAP soll sich für Betreiber deutlich mehr Spielraum bei der Verarbeitung großer Datenmengen ergeben.

SAP-Standard-Application-Benchmarks dienen dazu, Partner und Kunden bei der Identifikation der geeigneten Hardwarekonfigurierung für ihre spezifischen Anforderungen zu unterstützen – auf Basis strenger Werte bei Datendurchsatz, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Die Benchmark-Version 2 für SAP Business Warehouse (SAP BW) Edition für SAP HANA erfasst laut Fujitsu präzise die Fähigkeit jedes Systems zur Verarbeitung großer Workloads.

Der Hersteller hat nach eigenen Angaben vor Kurzem die Benchmark-Bedingungen mit den Primequest-2800B3-Servern erfüllt, auf denen SAP HANA auf der Virtualisierungslösung VMware vSphere 6.5 sowie auch ohne Virtualisierung läuft. Die Benchmark-Ergebnisse mit je vier sowie acht SAP-HANA-Nodes seien komplett von SAP zertifiziert, so Fujitsu.

SAP unterstützt damit die aktuellste Version von VMware vSphere 6.5 for SAP HANA mit einem Scale-out mit bis zu 16 Nodes. Damit ist eine maximale Performance in SAP-HANA-Umgebungen mit bis zu 64 (16×4) TByte System-RAM gewährleistet. Die VMware-vSphere-Lösung basiert auf Fujitsus integriertem System Primeflex for SAP HANA.

Fujitsus „Integrated System Primeflex for SAP HANA“ auf Basis von Primergy- oder Primequest-Servern und VMware vSphere 6.5 ist ab sofort direkt von Fujitsu sowie von Select-Channel-Partnern zu beziehen. Die Lösungen (inklusive VMware-Lizenzen und Rund-um-die-Uhr-Support) sind zu Preisen ab 62.000 Euro erhältlich. Weitere Informationen stehen unter www.fujitsu.com/de/ bereit.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.