Viele Unternehmen sind laut Genua im Unklaren darüber, was in ihrem Netzwerk passiert. Mit dem Cognitix Threat Defender stellt der deutsche IT-Sicherheitsanbieter auf der It-sa (Stand 112 in Halle 10.0) nun eine Sicherheitsplattform vor, die den Netzwerkverkehr in Echtzeit analysieren, Bedrohungen identifizieren und mit Abwehrmaßnahmen gezielt reagieren soll. Um Gefahren im Netzwerk aufzuspüren, nutze die Plattform KI-Technik (künstliche Intelligenz), Data Analytics und Threat Intelligence.

Cognitix Threat Defender analysiert laut Hersteller in Echtzeit das Nutzerverhalten in Netzen und erlernt dabei typische Kommunikationsmuster. Der Administrator erhalte die Ergebnisse der Lösung anschließend in Form von individuell anpassbaren Diagramen und Matrizen, die einen detaillierten Überblick über Devices, Datenverkehr und Verhaltensmuster im Netzwerk umfassen. So sollen die IT-Verantwortlichen unerwünschte Geräte oder Kommunikationsverbindungen einfach identifizieren und ausschließen können.

Darüber hinaus vergleicht die Sicherheitsplattform laut Hersteller fortlaufend den aktuellen Datenverkehr mit den gelernten Mustern und reichert diese mit einer zusätzlichen Threat Intelligence aus externen Quellen an. Sobald ein Angriff erkannt wird, leitet die Lösung je nach Konfiguration automatisch Abwehrmaßnahmen ein oder alarmiert den Administrator.

Zum weiteren Funktionsumfang des Cognitix Threat Defenders gehört die Analyse der verbreiteten Kommunikations- sowie auch Industrieprotokolle. Auf diese Weise sorgt die Lösung laut Genua sowohl in IT- als auch in OT-Netzen für Transparenz und Sicherheit. Zudem stellt der Hersteller Threat Defender als Softwarelösung bereit, die sich auf gängigen Hardwareplattformen betreiben lässt.

Weitere Informationen finden sich unter www.genua.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.