Pure Storage: Energieverbrauch von technischer Infrastruktur deutlich senken

Studie zeigt Einfluss der IT auf Nachhaltigkeitsinitiativen

19. Dezember 2022, 12:00 Uhr | Anna Molder
Drivers of Change
© Pure Storage

Pure Storage, Anbieter von Datenspeichertechniken und -Services, veröffentlichte in Zusammenarbeit mit Wakefield Research den Bericht „Drivers of Change: Pure Storage IT Sustainability Impact Survey 2022“. Dieser zeigt den entscheidenden Einfluss der IT auf die ökologische Nachhaltigkeit und die Herausforderungen bei der Bewältigung der dringenden und wachsenden Anforderungen an die IT als ein verantwortlicher Treiber des Wandels auf.

Der Bericht untersucht die Möglichkeiten für IT-Fachleute, mit den Nachhaltigkeitsbeauftragten von Unternehmen zusammenzuarbeiten, um deren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Die Umfrage „Drivers of Change“, die man unter 1.000 Leitern von Nachhaltigkeitsprogrammen durchgeführt hat, lieferte viele konsistente Ergebnisse in allen globalen Märkten, darunter in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland (jeweils 200 Teilnehmende).

So zeigt sich, dass die Hälfte der Nachhaltigkeits-Manager mit ihren Nachhaltigkeitszielen im Rückstand ist. Die meisten Nachhaltigkeits-Manager – 78 Prozent (73 Prozent in Deutschland) – geben an, dass die Führung ihres Unternehmens Nachhaltigkeitsinitiativen als Priorität behandelt, wobei die Mehrheit plant, Nachhaltigkeitsziele innerhalb von drei bis sieben Jahren zu erreichen (56 Prozent gesamt, 52 Prozent in Deutschland). Allerdings sagt nur etwa die Hälfte (51 Prozent gesamt, 42 Prozent in Deutschland) der Befragten, dass ihre bisherige Zielerreichung der Planung entspricht.

Nachhaltigkeits-Manager.
Um eine nachhaltige Infrastruktur zu stärken, ist es ratsam, mit einem Nachhaltigkeits-Manager zusammenzuarbeiten.
© Pure Storage

Darüber hinaus sind 86 Prozent (76 Prozent in Deutschland) der Nachhaltigkeits-Manager der Meinung, dass Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele nur erreichen können, wenn sie den Energieverbrauch ihrer technologischen Infrastruktur deutlich reduzieren. Dieses Problem wird sich noch verschärfen, denn 81 Prozent (73 Prozent in Deutschland) sagen voraus, dass der Einfluss der technologischen Infrastruktur auf den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten zunehmen wird.

Auch, wenn der CO2-Fußabdruck der Technik wächst, geben 59 Prozent (49 Prozent in Deutschland) der Befragten an, dass man die Nachhaltigkeit von Anbietern bei der Auswahl von Lieferanten wahrscheinlich übersieht. Dies könnte sich laut Pure durch eine frühere Einbeziehung von Nachhaltigkeits-Managern mildern lassen, aber fast zwei von drei (64 Prozent) geben an, dass man diese erst einbezieht, wenn der Technikkaufprozess bereits begonnen hat (77 Prozent in Deutschland).

Zudem zeigte die Befragung, dass die Unterstützung des IT-Teams für die Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens schwach ist. Mehr als bei jedem anderen Funktionsbereich (Finanzen, Führung, Betrieb) hat man festgestellt, dass die IT-Abteilung nicht die notwendigen Schritte unternimmt, um die Nachhaltigkeitsziele ihres Unternehmens zu unterstützen (34 Prozent insgesamt, 32 Prozent in Deutschland). Nur etwa die Hälfte (51 Prozent insgesamt, 49 Prozent in Deutschland) gibt an, dass ihr IT-Team bei Entscheidungen über Technologieanschaffungen angemessene Überlegungen zur Nachhaltigkeit anstellt.             

Begona Jara, VP Deutschland & Österreich bei Pure Storage, kommentierte: „Bemerkenswert sind auch die Bereiche, in denen sich deutsche Unternehmen konkrete Nachhaltigkeitsziele setzen. Verfolgt man die öffentliche Debatte, sind die Themen CO2-Neutralität und die Nutzung alternativer Energiequellen allgegenwärtig. Allerdings geben nur 30 Prozent der befragten Unternehmen an, konkrete Ziele in Bezug auf alternative Energien zu verfolgen und nur 25 Prozent haben konkrete Ziele in Bezug auf ihre CO2-Neutralität. Damit liegen deutsche Unternehmen im Vier-Länder-Vergleich überraschend deutlich auf dem letzten Platz“.

Auf Rechenzentren entfällt derzeit ein Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. Das Weltwirtschaftsforum schätzt, dass die Digitalisierung allein im Jahr 2020 vier Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht hat. Wenn digitale Technologien jedoch in großem Maßstab im Einsatz sind, könnten sich die Emissionen bis 2050 um 20 Prozent reduzieren lassen.

Rechenzentren und Digitalisierung spielen unbestreitbar eine wichtige Rolle in der Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens. Nachhaltigkeits-Manager arbeiten daran, wichtige Umweltziele zu erreichen, können dies aber nicht ohne eine nachhaltigere IT-Infrastruktur tun, die sich durch hohe Effizienz, Skalierbarkeit und Einfachheit auszeichnet.

Für IT-Fachleute bietet sich daher eine enorme Chance, ihre Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Durch den Aufbau und die Einführung einer nachhaltigen Technologieinfrastruktur, die von innovativen, effizienten und skalierbaren IT-Anbietern unterstützt ist, haben IT-Teams das Potenzial, einen bedeutenden und unmittelbaren Einfluss auf die Umwelt zu nehmen, indem sie Technologien einsetzen, die deutlich weniger Energie verbrauchen, weniger Kühlung benötigen und weit weniger Abfall verursachen.


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