Mit dem Modell „groov EPIC“ von Opto22 bietet Hy-Line Communication Products nach eigenen Angaben seit Kurzem ein komplett neues System an, das sich besonders für Anwendungen wie Prozess-, Maschinen- und Anlagensteuerungen, Gebäudeautomatisierung, HMIs, SCADA/RTU und IIoT eignen soll. OEMs können eigene Anwendungen via Shell-Zugriff in das System integrieren.

Das System fasst I/Os, Steuerung, Datenverarbeitung, Visualisierung, Datenaustausch und Cloud-Anbindung für das IIoT (Industrial IoT) zusammen. Mit der Kombination aus neu konzipierten intelligenten I/Os, integriertem Linux-Echtzeit-Controller, Gateway-Funktionen und einem integrierten Display soll groov EPIC im Einsatzumfeld zum Beispiel mit offenen Softwareschnittstellen punkten. Automatisierungsingenieure können damit vorhandene Systeme anbinden, Prozesse steuern, Maschinen automatisieren sowie mit Web-Services verbinden oder Mesh-Netzwerke erstellen. Daten lassen sich laut Hersteller mit dem Gerät dadurch dort erfassen, veröffentlichen und visualisieren, wo sie gebraucht werden – also lokal, dezentral und in der Cloud. Die Fähigkeit, Daten einfach auszutauschen und dort zu verwenden, wo sie benötigt werden, eröffne Möglichkeiten, die Automatisierungsingenieure bisher nicht hatten, so der Hersteller weiter.

Groov EPIC verfügt über ein hochauflösendes integriertes Touch-Display, das zum Konfigurieren, Kommissionieren und Testen dienen kann. Die Ergebnisse sind auch lokal auf dem integrierten Touch-Screen darstellbar. Über eine integrierte HDMI-Schnittstelle lässt sich bei Bedarf auch ein externes Display anschließen.

Ein weiterer Pluspunkt ist laut Hersteller die Node-RED-Flow-basierende Entwicklungs- und Laufzeitumgebung für die Edge-Datenverarbeitung und -Kommunikation. Weitere Informationen stehen unter www.hy-line.de/opto22/epic bereit.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.