Das Zusammenspiel aus Sensoren, Aktoren und Steuerungen bildet den Grundstein für die intelligente Automation im Fabrikumfeld wie in der Robotik. Damit Unternehmen in der Lage sind, die anfallenden Sensor- und Maschinendaten zu erfassen, müssen laut ICP Deutschland Schnittstellenvielfalt und Performance auf engstem Raum vereint sein.

Mit dem handflächengroßen Embedded-PC ITG-100-AL biete ICP Deutschland die erforderliche Modularität. Die Lösung ist mit einem Intel Atom x5-E3930 Apollo Lake SoC und 2 GByte vorinstalliertem DDR3L RAM verfügbar. An Schnittstellen stehen jeweils zwei LAN-GbE-, RS-232/422/485- und USB-3.0-Ports zur Verfügung. Eine zweite modulare Gehäuseebene soll Platz für zusätzliche Schnittstellen oder erweiterten Speicherplatz schaffen. Die zusätzliche Ebene wird unter dem Basisgerät befestigt und ist vorsorglich mit Ausbrüchen für je zwei USB-2.0- und RS-232-Schnittstellen sowie einer 2,5-Zoll großen SATA-6-GBit/s-SSD-Festplattenhalterung ausgestattet. Optional lassen sich ein MicroSD- und ein eMMC-5.0-Slot sowie 8-Bit digitale I/Os nutzen.

Funktionserweiterungen sind nach Angaben von ICP Deutschland über M.2- und PCIe-Mini-Slots möglich. Auf diese Weise sei unter anderem eine Kommunikation über WLAN oder Bluetooth möglich, die über ein M.2-2230-basiertes WLAN-Modul, zwei RF-Kabel und zwei Antennen realisierbar ist.

Den Betriebstemperaturbereich gibt der Hersteller mit -20 °C bis +60 °C an. Die Montage lässt sich entweder über DIN-Schiene oder an der Wand erfolgen. Je nach Bedarf liefert ICP den Embedded PC ITG-100-AL mit industriellen Speichermedien, Erweiterungskarten und bereits herausgeführten Schnittstellen als betriebsbereites „Ready to use“-System aus.

Weitere Informationen finden sich unter www.icp-deutschland.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.