Mit dem PoE-Medienkonverter IPMC-111PB++-60W hat ICP Deutschland sein Portfolio an Kommunikationsprodukten erweitert. Die Produktneuheit soll leistungsstark und wartungsarm sein. Ethernet-Geräte versorgt sie nach  IEEE802.3at mit bis zu 60 Watt Strom über den 10/100Base-T(X)-P.S.E.-RJ45-Port. Über eine 100Base-FX-SFP-Schnittstelle lasse sich der IPMC-111PB++-60W mit dem Glasfasernetz verbinden. Laut ICP deckt er eine Reichweite von bis zu 70 km ab.

Die integrierte LFP-Funktion (Link Fault Passtrough) soll die Wartungsfreundlichkeit des Medienkonverters unterstreichen, so der Hersteller. Die Funktion lässt sich mittels DIP-Switch aktivieren und sorgt dafür, dass die Verbindung des Transceiver-Ports regelmäßig überprüft wird. Im Falle einer Unterbrechung oder eines Ausfalls der Kupferverbindung wird der Glasfaser-Link unterbrochen. Auf diese Weise hat der Netzwerkadministrator laut ICP die Gelegenheit, passende Maßnahmen einzuleiten.

Zudem ist der Medienkonverter mit einem nach IP30 geschütztem Metallgehäuse versehen und eignet sich für die Wand und DIN-Schienenmontage im Schaltschrank. Außerdem sollen der duale Spannungseingang von 50 ~ 57 VDC und der erweiterte Temperaturbereich von -40 ~ 75 °C einen reibungslosen Einsatz in rauer Umgebung ermöglichen. Der Hersteller liefert den IPMC-111PB++-60W nach eigenen Angaben mit passenden SFP-Modulen und DIN-Schienennetzteil aus.

Weitere Informationen finden sich unter www.icp-deutschland.de/startseite.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.