ICPDas, ein Spezialist für intelligente Automatisierungstechniken, hat mit dem UA-2241M einen IIoT-Communication-Server vorgestellt, der die Feldebene mit dem Internet of Things (IoT) verbinden soll. Mit der kompakten Lösung sollen Unternehmen bereits vorhandene I/O-Module oder Steuerungen über Ethernet-, RS-232- und RS-485-Schnittstellen anbinden können. Durch das robuste Metallgehäuse sowie die schmale Bauform ist das Gerät laut Hersteller für den Industrieeinsatz geeignet.

Der Server speichere alle erfassten Daten zwischen. Laut Hersteller stehen für ihre Weiterverarbeitung verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, etwa für den Austausch von Informationen für gängige Plattformen oder lokalen Web-Services. Zusätzliche Softwarepakete sind laut ICPDas nicht notwendig.

Sämtliche Einstellungen lassen sich über die intuitive Web-Oberfläche des UA-2241M mit Funktionsassistenten vornehmen. Dieser führe den Benutzer Schritt für Schritt durch alle Funktionen, sodass dieser mit wenigen Klicks Verbindungen mit MES, ERP, SCADA und Clouddiensten herstellen kann. Für Letztere sei es möglich, sowohl private als auch öffentliche Cloud-Services etwa von AWS, Microsoft Azure, IBM Cloud etc. zu nutzen.

Neben Funktionen zur Datenerfassung und zur Steuerung verfügt der UA-2241M laut Hersteller ebenso über einen integrierten OPC-UA-Server und einen MQTT-Broker. Ein nativer Datenbank-Client ermögliche es außerdem, Daten ohne Umwege in Datenbanken zu schreiben. Die Integration des IIoT-Servers in IFTTT-Applikationen erlaube zudem die Kommunikation mit mehr als 450 verschiedenen Web-Anwendungen.

Weitere Informationen finden sich unter www.icpdas-europe.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.