Unternehmen sollen demnächst die Möglichkeit haben, den Zugang ihrer Mitarbeiter zu Unternehmensanwendungen direkt in der IBM-Cloud zu verwalten. Dies gelte für Cloud- und On-Premise-Dienste sowie für IoT- und Mobil-Geräte. Organisationen sollen laut IBM Security durch das hybride Zugangs-Management des neuen Identity-as-a-Service-Angebots (IDaaS) „Cloud Identity Connect“ Zeit einsparen.

Schließlich, so der Hersteller, arbeiten immer mehr Menschen in Deutschland mobil von unterwegs oder von Zuhause aus. Dies mache jedoch die Verwaltung und Sicherung ihrer Identitäten über verschiedene Geräte und Internet-Dienste hinweg komplizierter – vor allem, wenn Unternehmen von traditionellen On-Premise-Lösungen zu Cloud-Umgebungen übergehen und dadurch in einer hybriden Umgebung arbeiten.

Mit Cloud Identity bietet IBM nach eigenen Angaben verschiedene Möglichkeiten für das Identitäts- und Zugangs-Management an, etwa IDaaS-Angebote, die einen nahtlosen Zugang über Cloud- und On-Premise-Plattformen, hybride Umgebungen sowie Mobil- und IoT-Geräte hinweg ermöglichen sollen. Die IDaaS-Lösungen ermöglichen Unternehmen ein Zugangs-Management direkt in der Cloud, so IBM. Dies helfe dabei, Geld zu sparen, da bereits existierende Investitionen in On-Premise-Dienste nicht ersetzt werden müssen, sondern sich durch das Zugangs-Management mit der Cloud verbinden lassen.

Cloud Identity umfasst laut IBM folgende Identitäts-Management-Services:

  • Cloud Identity Connect: Während Unternehmen von On-Premise zur Cloud übergehen, biete dieser neue Service einen einfachen Ein-Klick-Aktivierungsprozess, der es ermöglicht, die Brücke zwischen verschiedensten Diensten und der Cloud zu schlagen.
  • Cloud Identity Service: IBM Cloud Identity Service soll es ermöglichen, das Identitäts- und Zugangs-Management vollständig in die Cloud einzubinden. Dazu gehöre die Identitätssteuerung, Web-Zugangsverwaltung und -Vereinigung. Außerdem unterstütze der Dienst Business-to-Enterprise-, Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Anwendungsfälle.
  • IBM Maas360 UEM: Für Organisationen, die ein Unified-Endpoint-Management (UEM) für mobile Endgeräte nutzen oder benötigen, liefert Maas360 integrierte Möglichkeiten des Zugangs-Managements. Diese ermöglichen Endnutzern laut Hersteller ein nahtloses Single-Sign-On über Web- und Mobil-Anwendungen hinweg, selbst beim Übergang von Geräten wie zum Beispiel Handy und Desktop. Zusätzlich soll es Unternehmen befähigen, den Anwendungszugang für Nutzer einzurichten und an Bedingungen zu knüpfen.

Weitere Informationen finden sich unter www.ibm-security.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.