Das Systemhaus Bechtle stellt virtualisierte Windows-Desktops über eine VMware-Infrastruktur auf der Basis des hauseigenen Bechtle Cloud Services zur Verfügung. Diese Virtual Workspaces werden mittels Igels ultrakompakter Mini-Thin-Clients namens UD Pocket zum ClaaS-Modell (Client as a Service): Der Zugriff auf die Cloud-Desktops erfolgt per Anschluss von UD Pocket, einen Kleinst-TC im USB-Stick-Format, an einen Windows- oder Mac-Rechner.

UD Pocket ist dabei laut Igel-Angaben bereits für die Bechtle Cloud vorkonfiguriert. Er lasse sich flexibel mit nahezu jedem x86-basierten Notebook, PC oder Apple-Mac-Rechner verwenden. Dabei wird – anders als bei früheren „Thin Client on a USB Stick“-Szenarien – das bestehende Betriebssystem des Endgeräts nicht überspielt, sondern bleibt unangetastet. Dies erlaubt somit den flexiblen Wechsel zwischen Cloud Desktop und lokalem Rechner, etwa für ein BYOD-Modell (Bring Your Own Device).

Die Kombination aus virtuellem Desktop und endgeräteunabhängigem Zugriff eröffnet laut Bekunden von Igel neue Freiheitsgrade für Außenstellen, Heimarbeitsplätze und BYOD-Szenarien, denn die Frage der Endpoint-Hardware rücke in den Hintergrund. Das ClaaS-Angebot eigne sich aber auch für den stationären Einsatz, bei dem veraltete Hardware als Cloud-Desktop weiter zum Einsatz kommen soll.

Der von Bechtle vorkonfigurierte UD Pocket wird per USB an den Client-Rechner angeschlossen, der über Igel OS eine verschlüsselte Verbindung zum Bechtle-RZ herstellt. Anschließend erscheint auf dem Display die Windows-Oberfläche eines Bechtle-Cloud-Desktops, und der Virtual Workspace steht zum Arbeiten bereit.

Weitere Informationen finden sich unter www.bechtle.de oder www.igel.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.