Igel erweitert das Einsatzspektrum seines Kleinst-Thin-Clients UD Pocket: Der Mini-TC im USB-Stick-Format mit Igel OS lässt sich nun auch auf Mac-Rechnern einsetzen. Die Besonderheit: Die Nutzung als TC ist temporär möglich, denn das lokale Betriebssystem des Rechners bleibt erhalten. Der Bremer TC-Spezialist zielt damit auf BYOD-Szenarien und Home-Office-Arbeitsplätze.

UD Pocket, erstmals vorgestellt Ende 2016, wird per USB-Port an Notebooks, PCs oder andere x86-Hardware angeschlossen und macht diese Endgeräte zu einfach verwaltbaren Thin Clients – oder, wie Igel es formuliert, zu „Cloud-Arbeitsplätzen“. Der Anwender entscheidet während des Bootens, wie er sein Gerät nutzen möchte: als Igel Universal Desktop oder mit lokalen Anwendungen. UD Pocket unterstützt dabei laut Igel die erforderlichen Apple-Features wie das Mac-Keyboard, Mac-Touchpad, WLAN oder auch die Magic Mouse.

Die Hardwarevorausetzungen sind laut Hersteller ein 64-Bit-x86-Prozessor, 2 GByte RAM, 2 GByte verfügbarerer Speicher sowie UEFI-Boot-Fähigkeit. Somit lässt sich ein Großteil aller Mac-Computer als Endgerät nutzen.

Die Verwaltung der UD-Pocket-Clients erfolgt, wie bei Igel üblich, über die im Lieferumfang enthaltene Management-Lösung Universal Management Suite (UMS). Auch die von größeren Igel-TCs gewohnten Sicherheitsstandards und Protokolle unterstützt das Kleinstgerät laut Hersteller. Zusätzlich biete es die Möglichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung durch Chipkartenleser oder USB-Token. Die IT-Abteilung könne Anwendern zudem über die Softwarelösung Igel Cloud Gateway (ICG) einen sicheren Zugang zu Virtual Desktops in Citrix-, VMware- oder Microsoft-Umgebungen ermöglichen. ICG fungiere dabei als virtueller Tunnel und unterstütze eine verschlüsselte Zwei-Wege-Kommunikation. Erforderlich sei dafür lediglich eine normale Internetverbindung, VPN oder Standleitung seien damit überflüssig.

Igels UD Pocket ist ab 89 Euro oder 120 CHF (Netto-Endkundenlistenpreis) über die autorisierten Igel-Partner erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter www.igel.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.