Die Desktop-Virtualisierung (Virtual Desktop Infrastructure, VDI) ist in den Unternehmen
angekommen, verkündet der in Deutschland führende Thin-Client-Hersteller Igel aus Bremen angesichts
steigender Absatzzahlen. Auf der diesjährigen CeBIT, so Igel, hatten insbesondere Mittelständler
dem relativ neuen Konzept zur zentralen Bereitstellung virtueller Unternehmens-Desktops ein hohes
Interesse entgegengebracht.

Das Analystenhaus Gartner bestätigt der Desktop-Virtualisierung (Gartner spricht hier konkret
von Hosted Virtual Desktops, HVDs) Markttauglichkeit und prognostiziert bis 2014 weltweit einen
Anstieg auf 74 Millionen virtueller Desktops. Dies entspräche dann 15 Prozent aller
Business-Desktops.

Förderlich für den VDI- oder HVD-Markt dürfte sich auswirken, dass Microsoft die Lizenzkosten
für die Virtualisierung von Windows-Desktops senken will: Ab 1. Juli entfällt für Anwender mit
Windows Client Software Assurance (SA) die separate VECD-Lizenz (Virtual Enterprise Centralized
Desktop) für den Zugriff auf virtualisierte Windows-Desktops.

Ohne Software-Assurance ist eine neu geschaffene, jedoch etwas günstigere VDA-Lizenz (Virtual
Desktop Access) erforderlich. Diese beinhaltet jedoch das Recht, zentral gehostete virtuelle
Windows-Desktop und Office-Applikationen nun auch von einem zusätzlichen Endgerät außerhalb des
Unternehmensnetzwerks aus zu nutzen. Zusätzlich bietet Microsoft gemeinsam mit Citrix
Einführungsangebote für den Wechsel auf die Virtual-Desktop-Lösungen der beiden Partner.

Thin-Client-Hersteller Igel bestätigt im Nachfeld seines CeBIT-Auftritts diesen Trend zu
gestiegener VDI-Nachfrage: „Unsere Absatzzahlen der ersten drei Monate des Jahres liegen deutlich
über Plan“, so Dr. Frank Lampe, Marketing Director bei Igel. „In Standgesprächen auf der CeBIT
machten insbesondere Vertreter mittelständischer Unternehmen deutlich, dass sie künftig nicht mehr
in stationäre PC-Hardware investieren wollen und dabei sowohl Thin Clients als auch die Migration
von bestehenden PCs per Thin-Client-Software – beispielsweise mittels Igel Universal Desktop
Converter – angehen.“

Die VDI-Kompatibilität der Geräte bilde dabei jedoch nicht das alleinige Entscheidungskriterium
für die Migration auf TC, so Igel: „In der Praxis wird VDI meist mit anderen Lösungen kombiniert,
wie zum Beispiel dem Server-Based Computing, dessen Einsparpotenzial im Vergleich zu VDI deutlich
höher ist“, so Lampe. Deshalb lege Igel seine Geräte universell aus, um zahlreiche
Zugriffsmöglichkeiten auf unterschiedliche, zentrale oder extern bereitgestellte IT-Umgebungen
inklusive SBC, VDI, Host-Access und Cloud Computing zu unterstützen.

Zum Thema Desktop-Virtualisierung veranstaltet die LANline am Mittwoch einen eintägigen
Informations-Event in Düsseldorf. Keynote-Speaker ist der bekannte Buchautor und Blogger Dr. Benny
Tritsch. Einige Restkarten sind noch erhältlich. Zur Anmeldung geht es hier:
www.lanline-events.de/desktop-virtualisierung-duesseldorf-2842010.html

Wer keine Zeit für eine Teilnahme hat, kann dem Event auf Twitter folgen. Der zugehörige Hashtag
lautet
#LANlineVDI_D

Mehr Infos zu Igel gibt es unter
www.igel.com.

LANline/wg