Mit der neuen Version des Web-Portals zum Management von M2M-SIM-Karten (Machine to Machine) will die Deutsche Telekom eine verbesserte Bedienbarkeit sowie neue Sortier- und Abrechnungsfunktionen bei der Verwaltung von M2M-SIM-Karten bieten. Dadurch lasse sich mit dem M2M Service Portal 3.0 M2M-SIM-Karten kundenindividuell administrieren, so der Carrier.

Mit dem überarbeiteten Portal sollen Anwender die Daten ihrer SIM-Karten beliebig strukturieren, gruppieren und sortieren können, etwa nach Partnern, Anwendungen, Kostenstellen, Ländern oder Tarifen. Diese Reporting-Funktionen mache das Portal vor allem für Unternehmen interessant, die ihre Maschinen und Geräte in Verbindung mit einer M2M-Lösung der Telekom anbieten und eine bestmögliche Kontrolle und Transparenz auch für ihre Abrechnungen benötigen.

Mit dem individuell konfigurierten Cockpit seien diese in der Lage, die M2M-Konnektivität aller SIM-Karten zu überblicken, zu steuern und bei Bedarf den Tarif ihrer Kunden optimal anzupassen. Nach Bekunden der Telekom haben die Anwender durch die flexiblen Tarifmodelle und Abrechnungsfunktionen die Kosten im Griff, überwachen die Limits ihrer Karten und vermeiden zudem mögliche Missbrauchsfälle.

Die Verwaltung erfolge über eine Web-basierte Oberfläche. Per API-Schnittstellen können Nutzer mit vielen SIM-Karten zudem ihre eigenen Systeme einbinden. Kunden sollen ihre Verträge und Optionen selbständig verwalten sowie neue SIM-Karten bestellen und aktivieren können. Durch die Option Ethernet Connect gewährleistet die Telekom nach eigenem Bekunden über einen sicheren IP-VPN-Tunnel auch im Service-Portal eine hohe Datensicherheit. Bisherige Nutzer des M2M-Service-Portals stellt der Carrier auf das neue Service Portal 3.0 um.

Weitere Informationen finden sich unter www.telekom.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.