Für die Unterstützung von Datenschutz- und Compliance-Initiativen in Unternehmen hat Informatica neue Lösungen für Datenschutz und Datensicherheit vorgestellt. Damit biete der Anbieter von Enterprise-Cloud-Data-Management nach eigenen Angaben Unternehmen eine umfangreiche Lösungs-Suite, mit der sie Datenrisiken identifizieren, schützen und kontrollieren können. Organisationen sollen mit den datenzentrierten Anwendungen ihren Datenschutz- und Datensicherheitsinitiativen vorantreiben und Richtlinien einhalten können.

Anwender seien zudem in der Lage, neue und bestehende Informationen zu identifizieren, Datenrisiken im gesamten Unternehmen zu analysieren, die Weiterverarbeitung von Daten zu identifizieren und durch Risikosimulationen den bestmöglichen Weg zu finden, diese zu beheben. Dadurch lassen sich KI-Empfehlungen (künstliche Intelligenz) basierend auf Metadaten generieren, die Workflows für Datenschutz- und Security-Teams automatisieren und beschleunigen, so Informatica.

Als Kernfunktionen, die die Datenschutz- und Datensicherheitslösung bietet, nennt der Hersteller:

  • Erweiterte Datenidentifizierung und Visibilität der Daten für SharePoint, OneDrive, AVRO, Parquet und Atlas. Außerdem ist die Teillösung Secure@Source, die eine durchgängige und dynamische Datenmaskierung bieten soll, jetzt mit dem Enterprise Data Catalog und ServiceNow CMDB integriert. Auf diese Weise lassen sich laut Hersteller bestehende Investitionen in katalogisierten Datenquellen schützen und die Einführung beschleunigen. Damit die Deadlines der Datenschutz- und Datensicherheitsinitiativen eingehalten werden, seien Funktionen notwendig, die die benötigten Informationen über alle Silos hinweg schnell finden können,
  • verbessertes Beheben von Sicherheitsrisiken durch Secure@Source mit einem neuen Format, das die Verschlüsselungstransformationen in Informatica Persistent Data Masking aufrechterhält. Die nahtlose Integration mit „Informatica Dynamic Data Masking“ und „Informatica Test Data Management“ sei ebenso gewährleistet wie die Ticketing-Funktion mit ServiceNow Service-Management. Nutzer erhalten dadurch eine noch größere Auswahl und Flexibilität hinsichtlich des Schutzes, der Risikobehebung und Orchestrierung, so Informatica.
  • verbessertes Risiko-Management, Priorisierung und Planung mit Simulationsmöglichkeiten, um Risiken, Investitionskosten und den Einfluss auf Datenschutz- und Datensicherheitskontrollen bei sensiblen Daten zu analysieren. Die Risikofaktoren lassen sich an die jeweiligen Unternehmensanforderungen anpassen. Anwender sind laut Hersteller dadurch in der Lage, Risikodaten ihrer Organisation zu integrieren – und erhalten so eine personalisierte Ansicht basierend auf ihren Business-Prioritäten.

Weitere Informationen stellt Informatica unter www.informatica.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.