+++ Produkt-Ticker +++ Nutanix, Anbieter von Infrastrukturlösungen für Rechenzentren, hat Version 4.0 des Nutanix OS (NOS) vorgestellt, das den Kern seiner Virtual Computing Platform bildet. NOS 4.0 umfasst laut Hersteller eine Vielzahl neuer Funktionen und Verbesserungen, darunter End-to-End-Systemanalysen und ein Multi-Cluster-Management sowie Mapreduce-Deduplizierung und konfigurierbare Ausfallsicherheitsniveaus.

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Die Virtual Computing Platform macht laut Nutanix eine hochgradig skalierbare IT-Umgebung („Web-Scale-IT“) für „einen Großteil der Rechenzentren“ verfügbar. Sie biete Bedienkomfort und Anpassungsfähigkeit auf jedem Skalierungsniveau. Die Neuerungen in NOS 4.0 zielen auf die schnelle Anpassung der IT an geschäftliche Veränderungen und den effizienten Betrieb der IT.

 

Dank der neuen Funktion Prism Central könne der Administrator mehrere Nutanix-Cluster über verschiedene Standorte – zum Beispiel hunderte Filialen – hinweg zentral verwalten. Das Tool biete eine Gesamtübersicht der Betriebszustände und Ressourcen über alle Cluster, während gleichzeitig die individuelle Verwaltung der einzelnen Cluster möglich bleibe.

 

Das Prism-Modul Cluster Health mache den Systemzustand eines Clusters für Administratoren umfassend transparent und ermögliche eine aktive End-to-End-Überwachung von Systemressourcen. Per intuitiv bedienbarer grafischer Navigationsoberfläche könne der Administrator mögliche Probleme in einem Bruchteil der Zeit diagnostizieren und beheben, die dazu in einer traditionellen Infrastruktur notwendig wäre.

 

NOS 4.0 erweitert zudem die bestehende Deduplizierungstechnik von Nutanix um eine neue Mapreduce-Deduplizierung. Dabei handelt es sich laut Hersteller um eine leistungsstarke Funktionalität zur Post-Process-Deduplizierung, um die effektive Speicherkapazität eines Clusters zu erhöhen. Im Gegensatz zur Deduplizierung auf klassischen Storage-Arrays arbeite die Mapreduce-Deduplizierung hochgradig verteilt und laufe automatisch auf allen Knoten im Cluster, wodurch die Funktionalität mit dem Wachsen des Clusters skaliere. Damit eigne sich die Plattform sehr gut für VDI-Implementierungen (Virtual Desktop Infrastructure) mit persistenten Desktops, virtualisierte Server-Workloads sowie Backup- und Archivierungsumgebungen.

 

Außerdem umfasse die Plattform nun Funktionen, mit denen Administratoren unterschiedliche Fehlertoleranzniveaus für Applikationen einrichten können, sowie weitere Verbesserungen, darunter unterbrechungsfreie Betriebssystem-Upgrades für Cluster beliebiger Größe sowie integrierte Features für Backup und Recovery.

 

Nutanix OS 4.0 wird Ende des Monats für Kunden mit laufenden Wartungsverträgen verfügbar sein. Weitere Informationen finden sich unter www.nutanix.com.

Nutanix‘ Virtual Computing Platform läuft nun auf NOS 4.0 mit Multi-Cluster-Management. Bild: Nutanix