Intec, Messtechnik-Spezialist aus Lüdenscheid, will seine Multifunktionstester der Marke Argus in diesem Jahr auf den Fiberdays in Wiesbaden zeigen, einer Messe rund um zukunftssichere Glasfasertechnik. Geräte wie der Argus 166 und 163 sind durch integrierte SFP-Slots für die tägliche Installation von Breitbandanschlüssen sowohl auf Kupfer- als auch auf Fiber-basis gleichermaßen geeignet, so der Hersteller. Mit der GPON-Option lassen sich die Geräte auch nachträglich zu einem vollwertigen GPON-Tester erweitern.

Die Geräte ersetzen ein ONT vor Ort und erlauben Speed- und Triple-Play-Tests direkt an der Faser. Sie ermitteln den OLT-Port aus der PON-ID. Der separate GPON-Trace deckt Authentifizierungsprobleme auf. Mit der PON-Pegel- und Dämpfungsmessung lassen sich Unregelmäßigkeiten in der Glasfaserverkabelung schnell erkennen, so Intec weiter.

Für hochpräzise Messungen des optischen Pegels bei verschiedenen Wellenlängen hat der Hersteller nach eigenen Angaben das Optical Power Meter im SFP-Formfaktor entwickelt, das zudem eine Speicherung des Pegelwerts direkt im Gerät ermöglicht. Mit zusätzlichen Erweiterungen wie dem Optical Fault Finder oder weiteren SFP-Sticks für FTTx (Active Ethernet) sollen die Argus-Tester noch zukunftssicherer und flexibler einsetzbar sein.

Die Messgeräte sind zudem für die Fehler- und Störersuche auf der Kupferdoppelader, im Netzwerk und im WLAN geeignet. Das Portfolio an xDSL-Schnittstellen umfasst ADSL, SHDSL, G.fast (bis 212 MHz), VDSL2 Annex Q (Profil 35b, Super Vectoring) und VDSL2-Bonding (35b). Darüber hinaus sind ETH-Performancetests auf GigE-Niveau (1 GBit/s) wie Loop, Traffic-Generator und RFC2544 auch an glasfaserbasierten Schnittstellen möglich.

Weitere Informationen stehen unter www.argus.info zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.