In einer zunehmend vernetzten Welt spielt der schnelle Transfer von Daten unbestritten eine wichtige Rolle. Um die Entwicklung einer weitreichenden 5G-Infrastruktur effizient voranzutreiben, präsentiert Intel mehrere verbesserte Softwarelösungen und zeigt neue Hardwareprodukte. Gleichzeitig gibt der Hersteller mehrere Kooperationen mit ausgewählten Partnern bekannt.

Intel erweitert nach eigenen Angaben dazu sein Produktportfolio an skalierbaren Intel-Xeon-Prozessoren der zweiten Generation. Die neuen Modelle sollen bis zu 36 Prozent mehr Leistung im Vergleich zur Vorgängergeneration erreichen und so die Basis für eine moderne, datenbasierte Infrastruktur schaffen. Mit dem Atom-P5900 stelle man zudem ein neues System on a Chip (SoC) speziell für 5G-Basisstationen vor. Das im 10nm-Verfahren hergestellte Produkt zeichne sich unter anderem durch hohe Effizienz und sehr geringe Latenzzeiten aus, so der Hersteller.

Weitere Neuheiten umfassen die hauseigene Ethernet-700-Serie (Bild oben, Quelle: Intel), Intels ersten 5G-optimierten Netzwerkadapter mit hardwarebeschleunigtem Precision Time Protocol (PTP). Außerden neu ist „Diamond Mesa“, ein Chip speziell für kommende Mobilfunk-Anforderungen. Durch Verbesserungen am Open-Source-Toolkit OpenNESS sowie strategische Kooperationen, unter anderem mit Dell, der Deutschen Telekom, Lenovo, Rakuten und VMware, will man außerdem die Entwicklung und Einführung von 5G-Netzwerken und performanten Edge-Lösungen künftig effizienter gestalten.

Weitere Informationen stehen unter www.intel.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.