Das Systemhaus Becom aus Wetzlar hat unter dem Namen „SD-WAN P2P Verbindung“ (SD-WAN: Software-Defined WAN; P2P: Punkt-zu-Punkt) eine neue Lösung für die redundante Standortvernetzung vorgestellt. Das Angebot soll es ermöglichen, die Vorteile der SD-WAN-Technik bereits bei der Vernetzung von lediglich zwei Standorten auszuschöpfen. Die Lösung eignet sich dadurch laut Becom-Angaben auch für kleine und mittlere Unternehmen, die mit möglichst wenig Aufwand und zu überschaubaren Kosten eine redundante Punkt-zu-Punkt-Verbindung aufbauen möchten.

Für die SD-WAN P2P Verbindung installiert Becom an beiden Standorten kompakte SD-WAN-Endgeräte (Edge Devices), die sich über Ethernet- und LTE-Schnittstellen in jede typische IT-Infrastruktur integrieren lassen. Alle lokal verfügbaren Anschlüsse wie zum Beispiel DSL, LTE- oder Satellitenverbindungen bündle das SD-WAN und sorge so bei Ausfällen für Redundanz und ununterbrochenen Geschäftsbetrieb.

Der Aufbau mehrerer VPN-Tunnel zwischen den SD-WAN-Endgeräten soll dabei für Performance und Sicherheit sorgen. Überwachen lassen sich die Verbindung und die Netzwerk-Performance über ein Web-Interface kann.

„Kleinere Unternehmen oder Mittelständler gehen fälschlicherweise häufig davon aus, dass sich SD-WAN erst dann sinnvoll nutzen lässt, wenn eine größere Zahl an Filialen oder Niederlassungen vernetzt werden soll“, so Becom-Geschäftsführer Ralf Becker. „Dabei lässt sich etwa der Kostenvorteil gegenüber einer Festverbindung auch bereits bei lediglich zwei Standorten ausspielen.“

Becoms SD-WAN P2P Verbindung gibt es für Bandbreiten von 30 MBit/s bis 10 GBit/s. Die Preise beginnen bei 198 Euro monatlich (zzgl. MwSt.). Weitere Informationen finden sich unter www.becom.net.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.