Angesichts eines starken Anstiegs der Angriffe auf IoT-Devices (Internet of Things) – laut aktueller Berichte von 2016 bis 2017 um 600 Prozent – will Extreme Networks mit der Lösung Defender for IoT eine anwenderfreundliche Sicherheitslösung für derlei vernetzte Geräte liefern. Die Lösung lasse sich in jedem Netzwerk einsetzen, so der Hersteller. Zudem sei die Bedienung – nach ersten Vorarbeiten durch die IT – so einfach, dass selbst Personal ohne technische Ausbildung die per Kabel oder Funk vernetzten IoT-Geräte vom Rest des Netzwerks isolieren und damit vor Angriffen aus dem Internet schützen könne.

Der Nutzer schließe dazu den Defender-Adapter an einen Ethernet-Port an und führe die zugehörige Anwendung aus. Die Defender-Applikation analysiere und erlerne die typischen Datenmuster von Netzwerkgeräten. Daraufhin generiere sie dynamisch eine Sicherheitsrichtlinie (Policy), die festlegt, wie und mit wem ein Gerät kommunizieren kann. Sind die ersten Geräteprofile dynamisch erstellt, können laut Extreme auch nicht-technische Mitarbeiter den Adapter problemlos zwischen Gerät und Netzwerk platzieren und das entsprechende Sicherheitsprofil aus einem einfachen Dropdown-Menü auswählen.

Der Administrator kann laut Extreme Networks verschiedene Gruppen von IoT-Geräten in jeweils isolierte Sicherheitszonen aufgliedern, um Angriffe auf das Netzwerk zu erschweren. Auch könne er die Nutzung, den Standort und das Roaming von Geräten zentral überwachen und nachverfolgen. Dies verringere das Risiko, dass ein Angreifer Zugriff auf sensiblere Bereiche des Netzwerks erhält.

Defender for IoT lässt sich nach Bekunden Extremes in IP-Netzwerken sämtlicher Hersteller einsetzen. Die Lösung biete hier Inline-Schutz für IoT-Geräte und eine Segmentierung per IPSec-Tunnel, ohne dass die IT das Netzwerk dafür anpassen müsse.

Zudem lasse sich die Anwendung in Extreme Fabric Connect integrieren. Damit könne die IT Netzwerkfunktionen automatisieren und dynamische Lösungsfunktionen nutzen, um so die Sicherheit im Edge-Bereich (am Netzwerkrand eines Unternehmens) zu optimieren.

Der optional erhältliche ExtremeMobility-AP3912-Anschluss verfüge über die gleiche integrierte Schutzfunktion wie der Defender-Adapter, könne jedoch mehrere Geräte in einem Raum unterstützen. Defender for IoT-eigne sich damit für den Einsatz in Schulen und Universitäten, in Krankenhäusern, im Hotel- und Gastgewerbe, in Konferenz- und Veranstaltungsstätten, in der Fertigung, im Transportwesen, im Einzelhandel und in weiteren Branchen, die auf vernetzte Geräte angewiesen sind.

Weitere Informationen erhalten sich unter de.extremenetworks.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.