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CS smartWorkspace von Campana & Schott nutzt Bots und Sensorik

Abstandsregeln im Büro KI-gestützt durchsetzen

19. Mai 2020, 06:00 Uhr   |  Wilhelm Greiner

Abstandsregeln im Büro KI-gestützt durchsetzen
© Campana & Schott

CS smartWorkspace von Campana & Schott soll es Unternehmen erleichtern, ihre Büros in Zeiten der Corona-Krise den Hygiene- und Abstandsvorgaben anzupassen.

Die Lösung erlaube es, Arbeitsplatz- und Raumkapazitäten mit einem intelligenten Buchungssystem zu regulieren und den Mindestabstand bei der Arbeit mittels KI-basierter Assistenten sicherzustellen. Im Notfall könne man mögliche Infektionsketten nachverfolgen. Das System ist für Microsoft 365 und Microsoft Teams optimiert.

Die Rückkehr der Belegschaft ins Büro nach Wochen der Home-Office-Arbeit setzt eine effektive Raumplanung zum Schutz der Mitarbeiter voraus. Neue Funktionen in der Smart-Workspace-Lösung von Campana & Schott sollen helfen, dies umzusetzen. CS smartWorkspace basiert auf Microsoft 365 (vormals Office 365) und ist laut Hersteller komplett in den digitalen Arbeitsplatz integriert.

CS smartWorkspace zeigt dem Nutzer standardmäßig die freien Arbeitsplätze an. Sperrungen etwa aufgrund neuer Abstandsregelungen könne man hier darstellen – auf dem Smartphone ebenso wie in Microsoft Teams oder auf Großbildschirmen in den Eingangsbereichen.

Ein Bot erleichtere den Nutzern, die Reservierung eines Platzes anzufragen. Das System übernehme dabei die Zuweisung verfügbarer Kapazitäten. So erkenne ein Mitarbeiter zum Beispiel, ob eine Anreise ins Büro sinnvoll oder überhaupt erlaubt ist.

Zusätzlich registriere das System anonym, welche Plätze in Benutzung waren. Diese Plätze könne es dann bis zur nächsten Reinigung oder Desinfektion als belegt anzeigen. Zugleich stelle es dem Reinigungspersonal die notwendigen Informationen für die abendliche Reinigung der Arbeitsplätze automatisiert zur Verfügung.

Neben der anonymen Aufzeichnung der Arbeitsplatznutzung ist laut Campana & Schott auch eine Speicherung der MAC-Adressen möglich. Über diese könne man im Notfall die Nutzer zuordnen und so Infektionsketten nachverfolgen, um betroffene Kolleginnen und Kollegen schnell zu identifizieren und zu informieren.

Auch die Kapazitäten der Besprechungsräume könne ein Unternehmen zur Sicherung des Mindestabstands anpassen. So sei zum Beispiel eine Begrenzung auf die Hälfte der eigentlich zulässigen Personenzahl möglich. Über die Chatbot-Funktionalität in CS smartWorkspace könne ein Unternehmen reagieren, wenn Mitarbeiter Räume überbuchen. Sind zu viele Personen im Raum, erfolge eine Nachricht an den Organisator des Meetings.

Dabei erfasse Sensorik des Anbieters Steinel (Personenzähler HPD2), ob Personen über den Tag – auch ohne Buchung – in einem Meetingraum waren. Die Räume werden nur dann in die Reinigungsroutine aufgenommen, so der Anbieter.

Weitere Informationen finden sich unter www.campana-schott.com.

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