Individuelle Arbeitsmodelle und Sicherheit vereinen

Ansätze für sicheres hybrides Arbeiten


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Antwort auf individuelle Arbeitsmodelle

Die Bereitschaft des Unternehmens, auf der einen Seite mobiles Arbeiten zu gewähren und auf der anderen Seite regelmäßige Präsenz im Büro zu sichern, unterscheidet sich je nach Tätigkeit, Branche, Altersgruppe und natürlich auch nach Persönlichkeit. Eine flexible und sichere IT-Umgebung für hybride Workforces zu planen, ist komplex und die Bemühungen darum verdienen Anerkennung. Eine der größten Herausforderungen von IT-Teams ist es, Leistung und Sicherheit miteinander zu verbinden.

Im Home-Office liegt ein beträchtlicher Teil an Verantwortung für die Sicherheit des Netzwerks inklusive sämtlicher Data-in-Motion und damit letztlich des gesamten Unternehmens bei den Beschäftigten. Einem nicht informierten Angestellten lässt sich im Schadensfall schlecht der Vorwurf der Fahrlässigkeit machen. Angenehmer für alle Parteien ist daher eine einheitliche, abgestimmte Richtung, die das Unternehmen vorgibt und begleitet. Das Konzept Zero Trust, das unter anderem mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung für mehr Sicherheit sorgt, bildet dafür eine passende Plattform. Einer Studie von Gigamon zufolge stellten 87 Prozent der Befragten fest, dass sich nach der Einführung von Zero Trust im Unternehmen sogar die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten steigerte. Die unter Druck stehenden IT-Teams sind entlastet und können sich voll auf eine durchdachte Strategie konzentrieren.

Da aber auch ein Konzept wie Zero Trust Schwachstellen hat, gilt für Unternehmen weiterhin als oberste Prämisse: Sehen, was man schützen will! Teil einer geeigneten Sicherheitsstrategie sollte es sein, zu wissen, was im Netzwerk als Data-in-Motion vorliegt. Dafür kann eine Visibility-und-Analytics-Fabric für sämtliche Data-in-Motion zwischen Infrastruktur und Sicherheits-Tools im Einsatz sein. Dadurch lässt sich Visibilität über den Traffic zwischen den zahlreichen Endpunkten und Apps herstellen. Diese ermöglicht es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und dadurch das Netzwerk zu sichern.

Der Arbeitsplatz der Zukunft sollte sich so entwickeln, dass er das Beste aus den Arbeitsplätzen vor und nach der Pandemie vereint. Das bedeutet aber auch, dass die Unternehmensinfrastruktur durch die Unterbrechung von Netzwerken und die Einführung neuer Sicherheitsprotokolle immer komplexer wird. Die Zukunft moderner Sicherheitsarchitekturen liegt in einem integrierten und automatisierten Ansatz, um sich auch auf noch unbekannte Herausforderungen schnell einstellen zu können.

Olaf Dünnweller ist Senior Sales Director Central Europe bei Gigamon.


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