BYO soll bis 2015 weltweiter Standard im Unternehmen werden

Bring-Your-Own-Device-Programm: Citrix reduziert Kosten für seine IT um 20 Prozent

02. Januar 2012, 12:06 Uhr   |  LANline/jos

Citrix Systems hat nach eigenen Angaben seine IT-Kosten mit einem Bring-Your-Own-Device-Programm weltweit um 20 Prozent reduziert. Das angepeilte Sparziel konnte damit laut Citrix bereits drei Jahre nach der Einführung erreicht werden.

Die größten Einsparungen ließen sich realisieren, weil weniger Desktop-Support geleistet werden musste und die Zahl an Fehlbedienungen durch Anwender zurückging. Die Mitarbeiter pflegen ihre selbst angeschafften Geräte weitgehend eigenständig. Nach diesem Erfolg werde Citrix das Programm an die Gegebenheiten in weiteren Ländern anpassen, heißt es weiter. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Programm unternehmensweit für alle Mitarbeiter gelten.

Mehr zum Thema:

Diskussion zum Thema auf LANline.de

„“Die Einführung des BYO-Programms war für uns ein logischer Schritt, schließlich bieten wir mit unseren Techniken die Grundlagen dafür. Die erreichten Einsparungen bestätigen diese Strategie. Wir haben einen hohen Return on Investment erreicht““, sagt Martin Kelly, Vice President of Information Technology und bei Citrix für das BYO-Programm verantwortlich. „“Die IT-Kosten sind deutlich gesunken, obwohl im gleichen Zeitraum die Zahl der Mitarbeiter weltweit um 2.000 Personen angestiegen ist. Deshalb werden wir das Programm ausbauen und hoffen, dass auch unsere Partner und Kunden ähnliche Resultate erzielen können. Der Citrix-Security-Index zeigt, dass die Unternehmen daran interessiert sind.““ Der vor Kurzem veröffentlichte Citrix-Security-Index zeigt, dass das Thema BYO auch in deutschen Unternehmen immer wichtiger wird. Bereits jetzt nutzen rund 32 Prozent der Belegschaft in den für die Studie befragten Unternehmen eigene PCs oder Laptops für die Arbeit, rund 27 Prozent verwenden ihr privates Smartphone auch für Geschäftszwecke.

In den kommenden zwei Jahren rechnen die Teilnehmer mit einer deutlichen Zunahme. Laut ihrer Einschätzung werden dann rund 50 Prozent der Mitarbeiter mit eigenen Rechnern und rund 66 Prozent mit eigenen Smartphones arbeiten. 52 Prozent der befragten Unternehmen wollen flexible Umgebungen für ihre Mitarbeiter schaffen, um diesen Trend zu unterstützen. Desktop-Virtualisierung gilt dafür als technische Grundlage: Rund 51 Prozent der Befragten sehen die Technik als sichere Möglichkeit, um Geräte von Mitarbeitern einzubinden.

Citrix hatte das BYO-Programm vor drei Jahren eingeführt, damit Angestellte ihre eigenen Endgeräte auch am Arbeitsplatz verwenden können. Es steht allen Mitarbeitern offen, die mindestens zwölf Monate bei Citrix gearbeitet haben. Jeder Teilnehmer erhält einen Zuschuss für die Anschaffung eines Gerätes seiner Wahl. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, Antiviren-Software zu installieren und aktuell zu halten. Außerdem müssen sie einen Support-Vertrag für drei Jahre abschließen.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Sehr hohe Kosten nach Angriff auf virtualisierte IT

Verwandte Artikel

BYOD