Herausforderung Netzwerk-Automation

Die richtigen Stellschrauben

16. September 2020, 07:00 Uhr   |  Sascha Giese/jos


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Umgang mit Updates

Updates sind aus dem Blickwinkel der Sicherheit unbedingt erforderlich. Jede Firmware kommt mit Schwachstellen, und es ist eigentlich nur eine Frage, wann diese entdeckt werden. Ein guter Hersteller wird daher regelmäßig Updates bereitstellen. Der Prozess, diese auszurollen, ist jedoch nicht immer trivial. Zwar ist es auch kein Hexenwerk, aber schon allein das manuelle Sicherstellen, ob ausreichend Platz für das neue Update auf 50 Geräten vorhanden ist, ist keine angenehme Aufgabe. Wenn man auf einen einzelnen Update-Prozess schaut, so umfasst dieser fatalerweise zehn oder mehr Schritte. Es startet mit dem Kopieren der Quelldatei auf ein Netzwerk-Share, dem Verifizieren der Checksumme etc. bis schließlich das Zielgerät einen Neustart ausführt. Jeder dieser Schritte ist eine Routineaufgabe und kann sehr einfach an ein weiteres Skript übergehen – bis zur vollständigen Automation. Und auch hier gibt es Vorteile: Der Prozess legt einen neuen Eintrag im Audit-Log an, kann als Aufgabe für die nächste Nacht angesetzt werden und erlaubt ein Rollback im Fall von unerwarteten Auswirkungen.

Fazit

Ein gutes Werkzeug zu Netzwerk- und Konfigurationsverwaltung wird nicht nur von Vorteil für den Netzwerk-Administrator sein, da es diesem erlaubt, effizienter und fehlerfrei zu arbeiten. Es wird vielmehr auch die Sicherheit des Netzwerks und die jedes einzelnen Geräts verbessern. Schlussendlich sollten Administratoren auch nicht vergessen, dass sich in Anbetracht der aktuellen Situation neue Wege als attraktiv erweisen können, wenn alle Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten.

Sascha Giese ist Head Geek bei Solarwinds, www.solarwinds.de.

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2. Umgang mit Updates

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