Extreme Networks mit AIOps- und SD-WAN-Neuerungen

Digitaler Zwilling für Netzwerke

10. Juni 2022, 12:00 Uhr | Wilhelm Greiner
Extreme Networks Digital Twin
© Extreme Networks

Extreme Networks will es IT-Organisationen erleichtern, ihre Netzwerke zu optimieren: Das ExtremeCloud-Portfolio umfasst jetzt die Möglichkeit, einen digitalen Zwilling von Netzwerk-Equipment zu erstellen, um Implementierungen zu beschleunigen und aussagekräftige Einblicke zu gewinnen. Außerdem gibt es SD-WAN- und AIOps-Neuerungen und einen neuen Switch.

Die AIOps-Lösung (AIOps: KI-gestützter IT-Betrieb) ExtremeCloud IQ CoPilot bietet jetzt laut Extreme-Angaben mehrere Neuerungen, um die Bereitstellung und den laufenden Betrieb zu verbessern und gleichzeitig das Geschäftsrisiko zu reduzieren. Ein digitaler Zwilling (also ein virtuelles Abbild) der Netzwerkgerätschaft soll das Staging, Validieren und Bereitstellen von Switches und Access Points aus der Cloud erleichtern. Dies erlaube es, die Implementierungszeit von Hardware erheblich zu verkürzen und den reibungslosen Rollout sicherzustellen.

Zugleich soll der Einsatz von KI (künstliche Intelligenz) und ML (maschinelles Lernen) die Problembehebung beschleunigen. Die Funktionalität erleichtere es, Netzwerkanomalien zu identifizieren sowie Informationen vorausschauend richtig zu interpretieren und zu überprüfen. Funktionen wie automatisiertes Ticketing sollen dabei die Nutzung von IT-Ressourcen effizienter gestalten, ohne menschliches Zutun zu erfordern. Der Verwaltung des Netzwerks über beliebige Geräte dient dabei ExtremeCloud IQ Companion: Das IT-Team könne den Betrieb flexibel verwalten und erhalte unabhängig von Standort und Gerät Echtzeiteinblicke in das Netzwerk.

Zeitgleich hat Extreme ein neues SD-WAN-Angebot (Software-Defined Wide Area Network) vorgestellt. Ziel ist hier ebenfalls ein einfacheres Netzwerk-Management, indem das IT-Team das kabelgebundene, das funkgestützte und das SD-WAN mittels einer einzigen Plattform verwalten kann. Für mehr Sicherheit sollen Optionen von der integrierten Firewall bis zur erweiterten Cloud-Security mit EdgeSentry powered by Check Point sorgen. Neben höherer Anwendungsleistung durch Optimierung von über 4.000 Applikationen und dynamischem Routing des Datenverkehrs hebt Extreme das einfache, kosteneffiziente Abonnement-Lizenzmodell hervor, das Hardware, Software, technischen Support und Kundenbetreuung umfasst.

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Extreme Networks 5720
Mit dem 5720 Universal Switch bietet Extreme Networks eine einheitliche Lizenz für unterschiedliche Betriebssysteme.
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Ebenfalls neu im Portfolio des US-Netzwerkausrüsters ist der 5720 Universal Switch. Dieser erlaube es dem IT-Team, das Netzwerk-Betriebssystem seiner Wahl einzusetzen und dabei Hardware und zugehörige Lizenzen zu behalten. Auch Extremes Edge- und Aggregation-Switches der Serie 5520 ließen dem Netzwerkteam schon die Wahl zwischen EXOS und VOSS. Als weitere Vorteile des 5720 nennt der Hersteller den automatisierten Netzwerkbetrieb, eine optimierte Netzwerkbereitstellung und verbesserte Sicherheit dank einer Schnittstelle zu Extremes standardbasierter Switching-Fabric-Technologie Fabric Connect


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