Red Hat kündigt Funktionen für Kubernetes an

Erweiterung der Open-Hybrid-Cloud zum Edge

19. August 2020, 12:30 Uhr   |  Anna Molder

Erweiterung der Open-Hybrid-Cloud zum Edge
© Wolfgang Traub

Red Hat, Anbieter von Open-Source-Lösungen, kündigte erweiterte Lösungen an, die Unternehmen bei der Umsetzung von Edge-Computing-Strategien auf Basis einer Open-Hybrid-Cloud unterstützen. Neue Funktionen in OpenShift und Advanced-Cluster-Management für Kubernetes sollen es Unternehmen ermöglichen, die Anforderungen von umfassenden Edge-Workloads zu adressieren.

Dazu zählen etwa der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) in Anwendungsfällen der industriellen Fertigung. Mit den Möglichkeiten der Lösungen können Anwender laut Red Hat hybride Cloud-Umgebungen von einem zentralen Punkt aus nahtlos verwalten und skalieren.

Edge Computing unterstützt Unternehmen bei der Skalierung der Infrastruktur, bei neuen latenzempfindlichen Anwendungen und fördert Innovationen durch Einsichten, indem die Verarbeitung der Daten näher an der Quelle erfolgt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Datenverarbeitung von zentralisierten Rechenzentren an verteilte Standorte zu verlagern. Wenn Rechenoperationen einschließlich Datenverarbeitung und -analyse näher am Erzeuger oder Verbraucher von Daten und Erkenntnissen erfolgt, kann das zu einer Vermeidung von  Herausforderungen hinsichtlich Latenz oder Bandbreite führen.

Kubernetes ist so konzipiert, dass eine Skalierung über Umgebungen hinweg möglich ist und am Edge die gleiche operative Konsistenz wie in der Cloud aufweist. Die offenen Standards, von denen Kubernetes abgeleitet ist, bieten zum einen ein hohes Maß an Interoperabilität und Kompatibilität mit vorhandenen Rechenzentrumssystemen. Zum anderen kann Kubernetes durch die Flexibilität der Container-Orchestrierungs-Engine auch als Ausgangspunkt für Innovationen fungieren.

Red Hat verfügt bereits über ein breites Portfolio offener Hybrid-Cloud-Techniken, von der Linux-Plattform mit „Red Hat Enterprise Linux“ bis hin zu Kubernetes-Plattformen mit OpenShift. Mit dem Middleware-Portfolio und den Entwickler-Tools biete Red Hat Kubernetes-native Funktionen zur Konzeption schneller, leichtgewichtiger und skalierbarer Edge-Anwendungen mit Datenaggregation, Transformation und Konnektivität zur Unterstützung ereignisgesteuerter Prozesse.

Zu den neuen Funktionen der Lösungen von Red Hat für Edge-Anwendungsfälle gehört die Unterstützung von Drei-Knoten-Clustern innerhalb von OpenShift 4.5, wodurch die volle Leistungsfähigkeit von Kubernetes am Netzwerk-Edge zur Geltung kommen soll. Außerdem sei die Verwaltung tausender Edge-Standorte mit Advanced-Cluster-Management für Kubernetes in Kombination mit zentralen Standorten über eine konsistente Ansicht über die Hybrid-Cloud-Umgebung hinweg möglich.

Weitere Informationen stehen unter www.redhat.com zur Verfügung.

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