Gastbeitrag von Zoom

Fundament für hybride Arbeitsplätze

13. April 2021, 07:00 Uhr   |  Peer Stemmler/am

Fundament für hybride Arbeitsplätze
© Wolfgang Traub

Auch wenn ein Teil der Arbeitnehmer wieder vollständig an den traditionellen Arbeitsplatz möchte, wurden seit dem letzten Jahr Stimmen lauter, die sich für mehr Flexibilität in der Arbeitswelt aussprechen. Doch dazu gehört mehr als die eigenständige Einteilung von Arbeitszeiten und die Wahl des Arbeitsplatzes – das technische Fundament muss dies erst gewährleisten. Unternehmen müssen damit rechnen, dass ein Teil ihrer Angestellten in die Büros zurückkehren, der andere das Heimbüro bevorzugen wird. Peer Stemmler, Deutschlandchef von Zoom, erläutert nachfolgend die technische Grundlage, die für eine solche hybride Arbeitswelt künftig entscheidend ist.

In Deutschland haben viele Unternehmen lange Zeit eisern an Präsenzkultur und 8-bis-17-Uhr-Arbeitstage festgehalten. Home-Office gehörte nur in wenigen progressiven Unternehmen zum Alltag oder war nur an wenigen Tagen im Jahr möglich. Bislang hat das Büro disruptiven Entwicklungen standgehalten und Altbewährtes am Leben erhalten. Angestoßen durch die Pandemie haben Unternehmen jedoch mittlerweile erkannt, dass nun Veränderungen nötig sind, da ihre Angestellten viele Tätigkeiten mit weniger Stress von zu Hause aus angehen können.

Der Wunsch nach einem hybriden Arbeitsmodell

Ein hybrider Arbeitsplatz berücksichtigt die Wünsche aller Mitarbeitenden, ohne die gesamte Belegschaft in ein starres Arbeitskonstrukt zu drängen. Es gibt Personen, die Struktur und Routine brauchen, die sie durch Arbeitswege und festgelegte Arbeitszeiten erhalten. Sie kamen mit dem erzwungenen Home-Office weniger klar, da es ihnen schwer fiel, Privat- und Berufsleben zu trennen. Dann sind da die Angestellte, die sehr gut im Home-Office arbeiten, da sie sich zu Hause besser konzentrieren und ihre Zeiten eigenständig an ihre Tagesabläufe anpassen konnten. Aus einer repräsentativen Bitkom-Umfrage geht hervor, dass die Mehrheit der Befragten ihre Produktivität im Home-Office als mindestens konstant bleibend, wenn nicht sogar höher als im Büro einschätzt. Zuletzt gibt es Angestellte, die gerne flexibel und spontan zwischen Büroräumlichkeiten und Heimarbeit wechseln und ihren Arbeitstag selbst gestalten möchten.

Mitarbeitende wieder an ihren Schreibtisch ins Büro zu setzen, obwohl sie in ihren eigenen vier Wänden produktiver sind, kann sich langfristig als kontraproduktiv erweisen. Viele Unternehmen befinden sich bereits mitten im Wandel – weg von der Präsenzkultur, hin zu dezentralen Arbeitsmodellen. Sie haben bereits damit begonnen, langfristige, hybride Arbeitsformen in ihren Unternehmensstrukturen zu implementieren. Unternehmen, die noch ganz am Anfang dieser Reise stehen, fragen sich: Welche Techniken braucht es und wie sind sie einzusetzen, damit der Umstieg gelingt?

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1. Fundament für hybride Arbeitsplätze
2. Technische Grundlage
3. Sicher in die hybride Arbeitswelt starten

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