"Information Agenda" heißt IBMs neues Schlagwort für die Informationsverarbeitung

IBM startet neuen Anlauf für "Information on Demand"

04. September 2008, 22:57 Uhr   |  

Neue Tools und branchenspezifische Consulting-Dienste sollen dem betagten "Information on Demand" (IOD) neuen Schwung verleihen.

Noch vor wenigen Jahren gab es keine IBM-Veranstaltung, bei der nicht über Information on Demand
gesprochen wurde. Doch trotz der vielen Hinweise und Anmerkungen blieb der Inhalt dieser so
genannten "strategischen Ausrichtung" vielen IT-Chefs unklar.

Jetzt unternimmt IBM einen neuen Vorstoß auf diesem Gebiet: "Information Agenda" ist das neue
Schlagwort. Und mit den zugehörigen Tools soll es den Unternehmen leichter fallen, ihre
Datenbestände zu managen und einen besseren Einblick in ihren Datenfundus zu erhalten.

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"Diese fundamentalen Software-Tools wurden entwickelt, um die Kollaboration von Business und IT
zu ermöglichen", sagt IBMs On-Demand-Chef Tom Inman. Seiner Meinung nach haben noch nicht alle
Bereiche genügend Zugang zu den erforderlichen Informationen. "Viel zu häufig ist der Datenzugriff
an eine bestimmte Applikation gebunden, doch das behindert die Arbeit in vielen Abteilungen. Mit
unseren neuen Tools schaffen wir hier deutlich Abhilfe", lautet seine Erklärung.

Zu den Werkzeugen gehören unter anderen Rational Data Architect und Infosphere Information
Analyzer. Hinzu kommen Branchen-spezifische "Information Agenda Anleitungen" und Workshops in den
IOD-Competence-Centren. Hiermit können sich die Unternehmen dann ihre individuelle Roadmap für eine
bessere Kollaboration selbst erstellen. Derzeit gibt es dieses Agendaangebot für 18 verschiedene
Branchen, darunter Banken, Elektronik sowie Luft- und Raumfahrt.

"IBM unternimmt erhebliche Anstrengungen, um die einzelnen Produkte und Services auf eine
bestmöglich Informations-Ausnutzung auszurichten", bestätigt Forrester-Analyst Mervyn Adrian die
IBM-Aktivitäten. Er sieht in der Branchenausrichtung aber auch einen weiteren Anwendungs-Fokus der
IBM. "Das Adressieren von vertikalen Märkten war bislang eine Domäne der
Anwendungssoftware-Anbieter", lautet sein Hinweis.

Harald Weiss/CZ

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