VMware aktualisiert Desktop-Hypervisor-Lösungen

Integration von Kubernetes in Fusion und Workstation

31. August 2020, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Integration von Kubernetes in Fusion und Workstation
© Wolfgang Traub

VMware stellte die aktualisierten Versionen seiner Desktop-Hypervisor-Lösungen Fusion und Workstation vor. Mit den Updates unterstütze man die wachsenden Anforderungen moderner Entwickler, erweitere traditionelle Tools, um Workflows zu vereinfachen, und verbessere die Funktion virtueller Maschinen (VMs) für Container-basierte und mit Kubernetes orchestrierte Anwendungen.

Die Updates der Desktop-Hypervisor-Produkte sollen Anwendungsentwickler mit Verbesserungen der Container-Engine CLI namens „vctl“ unterstützen und diese gleichzeitig in Workstation für Windows zur Verfügung stellen. Laut VMware können Entwickler mit Fusion oder Workstation mehr benutzerdefinierte Kubernetes-Cluster mit Support für „kind“ unterstützen - ein Tool zur Ausführung lokaler Kubernetes-Cluster mit Containern als Grundlage für „Kubernetes Nodes“. Der Test von mit vctl erstellten Containern könne auf lokalen Kubernetes-Clustern erfolgen, um Pipeline-Workflows zu überprüfen, bevor eine Weiterleitung an eine zentrale Container Registry wie etwa Harbor folgt. Darüber hinaus sei eine Implementierung der Container ebenfalls auf größeren VMware Cloud Foundation 4 mit Tanzu-basierten Produktions-Clustern in einer Service-Delivery-Pipeline möglich.

Weiterhin sollen Administratoren eine Verbindung mit VMware vSphere 7 über ESXi und vCenter herstellen können, um VM-Betrieb und -Wartungsaufgaben remote auszuführen. Fusion und Workstation unterstützen physischen und virtuellen Hardware-Funktionen und bieten sofort einsatzbereite Workload-Kompatibilität zwischen Desktops und Rechenzentren, so der Anbieter.

VMware führte weitere Funktionen von Fusion und Workstation auf, darunter die Unterstützung von Spielen und Anwendungen mit Direct3D Version 11 oder OpenGL 4.1. Workstation-Produkte sollen die Ausführung von VMs, Containern und Kubernetes-Clustern auf PCs mit Windows 10 Version 2004 unterstützen, die den Hyper-V-Mode aktiviert haben. Für Workstation Pro- und Player-UIs gebe es die Dark-Mode-Funktion, die sich den neuen Versionen von Windows 10 anpasst. Fusion Player und Pro unterstützen laut VMware eGPU-Geräte. Dies verlagere den ressourcenintensiven Grafik-Rendering-Prozess von der internen integrierten oder diskreten GPU auf einen wesentlich leistungsfähigeren externen Grafikprozessor.
VMware Fusion 12 Pro und VMware Workstation 16 Pro sollen voraussichtlich bis Ende Oktober 2020 verfügbar sein.

Weitere Informationen stehen unter www.vmware.com/de zur Verfügung.

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