Juniper Networks stellt Apstra 4.0 vor

Intent-basierte Netzwerke automatisieren und analysieren

27. Mai 2021, 12:30 Uhr   |  Anna Molder

Intent-basierte Netzwerke automatisieren und analysieren
© Juniper

Juniper Networks, Anbieter von sicheren und KI-gesteuerten Netzwerken, stellt die Apstra-Version 4.0 vor. Die intent-basierte Netzwerklösung hat der Anbieter Anfang des Jahres übernommen. Apstra soll Unternehmen dabei unterstützen, den Zeit- und Kostenaufwand für die Bereitstellung und Verwaltung komplexer Rechenzentrumsnetzwerke zu minimieren. Die Softwareversion baue auf den Multivendor-Fähigkeiten der Apstra-Lösung auf und unterstütze VMware NSX-T 3.0 und Enterprise SONiC, zusätzlich zu den bereits unterstützten Rechenzentrums-Switches von Juniper, Nvidia, Arista Networks und Cisco. Das Release 4.0 verfüge zudem über Intent-Erweiterungen.

Apstra 4.0 (ehemals AOS) hebt intent-basiertes Networking auf die nächste Stufe, indem es Intent auf Verbindungen für angeschlossene Systeme ausweitet, so das Anbieterversprechen. Dabei sollen sich standardisierte Abläufe auf individuelle Weise sicherstellen lassen. Connectivity Templates ermöglichen es Betreibern, flexibel ihre eigenen wiederverwendbaren und validierten Vorlagen zu erstellen, so die weitere Angabe. Diese sollen den Betrieb mit einer Vielzahl von schnellen und präzisen Ergänzungen in der gesamten Fabric erleichtern, einschließlich Servern, Workloads und Geräten. Gleichzeitig lasse sich der ordnungsgemäße Ablauf im Netzwerk überprüfen, da die Single Source of Truth von Apstra den beabsichtigten Zustand des Netzwerks kenne und die Betreiber informiere, wenn dieser von den Erwartungen abweicht.

Mit der automatischen Validierung für die Konnektivität virtueller Maschinen sichere und optimiere die NSX-T-Integration den Betrieb zwischen dem virtuellen und dem physischen Netzwerk. Apstra verfolge das Hinzufügen neuer virtueller NSX-T-Netzwerke, um die Einrichtung der Fabric-Verbindungen sicherzustellen und ermögliche es Betreibern, virtuelle Maschinen innerhalb der Fabric zu lokalisieren. Darüber hinaus ist Juniper mit Apstra 4.0 laut eigenem Bekunden der einzige Anbieter mit kommerzieller Unterstützung für das Management von Enterprise SONiC. Mit dieser Version sollen Nutzende zusätzliche Optionen für den Aufbau großer Rechenzentren auf Cloud-Ebene mit offenen Netzwerken haben.

Apstra 4.0 konzentriere sich auf den herstellerübergreifenden Betrieb. Darüber hinaus will Juniper Organisationen den Aufbau und die Modernisierung von Rechenzentren mit seinen Lösungen erleichtern. Die schlüsselfertigen Building-Block-Lösungen kombinieren intent-basierte Netzwerke und die Switches des Anbieters mit Optionen für Secure-Services-Gateways. Die skalierbare Architektur ermögliche es Teams – bereits ab 4-Switch-Implementierungen – die benötigten Komponenten implementieren und bei Bedarf weiter auszubauen.

Mit Zero Touch Provisioning (ZTP) und einer Reihe von vorvalidierten Blueprints sollen sich weitere Rechenzentrumsimplementierungen innerhalb von Stunden statt Tagen in Betrieb nehmen lassen. Mit diesen Baustein-Lösungen sei kleinen und mittelgroßen Unternehmen die Einführung des automatisierten Rechenzentrumsbetriebs ohne aufwändige Designprojekte, langwierige Bereitstellungsprojekte und/oder umfangreiches internes Rechenzentrumswissen möglich, so das Juniper-Versprechen.

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