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Aruba präsentiert Edge Services Platform

KI-gestützter Netzwerkbetrieb mit Zero-Trust

10. Juni 2020, 10:30 Uhr   |  Wilhelm Greiner

KI-gestützter Netzwerkbetrieb mit Zero-Trust
© Aruba Networks

HPEs Networking-Tochter Aruba Networks hat unter dem Namen „Edge Services Platform“ (ESP) eine Plattform für den intelligenten Netzwerkbetrieb vorgestellt. Mit ESP will Aruba eine einheiltlich verwaltete agile Infrastruktur mit KI-basierter Automation und Zero-Trust-Sicherheit ermöglichen.

ESP, so Aruba, statte das Netzwerk mit einem „sechsten Sinn“ aus („ESP“ steht im Englischen auch für „extra-sensory perception“, übersinnliche Wahrnehmung). Die Plattform soll Unternehmen helfen, ihre Netzwerke einfacher an wechselnde Herausforderungen anzupassen. Zugleich sollen Automation, Zero-Trust-Sicherheit und Integrationsfähigkeit zahlreiche Hindernisse des klassischen Netzwerkbetriebs beseitigen. Sie beschleunige das Troubleshooting und erleichtere es, Compliance mit Regularien zu erzielen.

Die Plattform unterstützt laut Hersteller alle Netzwerkknoten – das kabelgebundene Netzwerk, WLAN und Endpunkte – mittels gemeinsamer Richtlinienverwaltung und AIOps-Services (KI-gestützter IT-Betrieb) für Onboarding, Provisionierung, Orchestrierung, Analytics, Lokationsdienste und Management. Damit liefere man eine einheitliche Infrastruktur und Management für Remote-Nutzer, Zweigstellen, das Campus-Netzwerk und das Datacenter, so Aruba.

Die hauseigene Lösung Aruba Central dient dabei als einheitliche Verwaltungsschnittstelle. Eine offene API ermögliche die Kommunikation mit Drittlösungen.

AIOps soll es dabei erleichtern, Vorfälle vorherzusagen und zu beheben, um den Netzwerkbetrieb zu optimieren. Bei der Fehlersuche erziele man eine Trefferquote von 95 Prozent. Aruba hält laut eigenem Bekunden über 100 KI-Patente.

Auf der Basis von ML-basiertem Profiling (Machine Learning) und automatischer Geräteerkennung soll die Plattform zugleich für Zero-Trust-Sicherheit sorgen. Rollenbasiertes Policy-Management sei dazu mit richtlinienbasierten Zugangskontrollen und dynamischer Segmentierung des Netzwerks integriert.

Eine Kartenansicht vermittelt dem Anwender den Überblick über die IT-Umgebung, inklusive Drill-down zu einzelnen Sites mit Topologieansichten und Details zu der dort installierten Netzwerk-Infrastruktur. Dies spart laut Aruba viel Zeit im Administratorenalltag.

Aruba Central Topology View
© Aruba Networks

Topologieansichten mit Drill-down zu einzelnen Sites sollen die Störungsbehebung beschleunigen.

Für den AIOps-gestützten IT-Betrieb erstellt Aruba einen Data Lake der Konfigurations- und Performance-Daten über das gesamte Portfolio hinweg. Auf dieser Basis erzeuge das System Einsichten in die IT-Landschaft, die sich mittels natürlicher Sprache abfragen oder aus der Kartenansicht per Klick aufrufen lassen, bis hin zum einzelnen Netzwerk-Knoten, der von einem Vorfall betroffen ist.

Die User Experience wird per Emoji mit Farbcode angezeigt: Ist ein Service für die Nutzer nicht erreichbar, weist ein rotes Icon auf den Missstand hin und führt den Administrator per Mausklick zum betroffenen Netzwerkgerät. Dabei gebe das KI-System Empfehlungen, wie der Fehler zu beseitigen ist. Prozesse zur Störungsbehebung lassen sich laut Aruba automatisieren, wie dies bei AIOps-Lösungen üblich ist.

Ein „Device Overview Dashboard“ stellt die Endpunkte und Netzwerkgeräte nach Geräteart und Betriebssystem in einer Kachelansicht dar. Per Klick erhält der Administrator Details zum einzelnen Gerät.

Aruba Device View
© Aruba Networks

Die Netzwerkgeräte und Endpunkte lassen sich in einer Kachelansicht nach Geräteart und Betriebssystem gegliedert darstellen.

Für die einfache Integration in Drittlösungen soll Aruba Developer Hub sorgen. Developer Hub biete dazu funktionsreiche APIs über das gesamte Portfolio hinweg sowie ein Repository detaillierter Dokumentationen für Entwickler.

Die Lösung ist nicht auf Aruba-Equipment begrenzt, sondern arbeitet herstellerübergreifend. Zudem ist sie laut Hersteller mandantenfähig. Beziehen lässt sich die Aruba-Plattform „as a Service“ aus der Cloud wie auch als lokale Installation oder über Managed-Service-Provider. Dabei soll ein flexibles Finanzierungsmodell die Netzwerkbudgets entlasten: Ein Unternehmen könne vor dem Hintergrund der aktuellen Krise ein Prozent der Gesamtsumme anzahlen und die Restzahlung auf 2021 verschieben, so der Hersteller.

Weitere Informationen finden sich unter www.arubanetworks.com.

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