Mirantis präsentiert Lens Pro

Kubernetes-Produktivität steigern

3. August 2022, 8:30 Uhr | Anna Molder
Lanline 13 - 2021
© Wolfgang Traub

Der Openstack-Spezialist Mirantis präsentiert Lens Pro, eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für Kubernetes. Der erweiterte Funktionsumfang soll die Arbeit von Entwicklern mit Kubernetes vereinfachen. Dazu stehen zusätzlich beispielsweise ein On-Demand Live-Support, ein einfaches Setup für das Scannen von Container-Images und das Reporting von Schwachstellen sowie ein integrierter lokaler Kubernetes-Cluster zur Verfügung.

Lens sei darauf ausgerichtet, die Komplexität von Kubernetes zu reduzieren. Es soll Anwender in die Lage versetzen, ihre Workloads über mehrere Cluster hinweg in Echtzeit auf einfache Weise zu verwalten, zu entwickeln, zu debuggen, zu überwachen und Fehler zu beheben. Unterstützen lasse sich dabei jede zertifizierte Kubernetes-Distribution auf jeder Infrastruktur. Die Lens-Desktop-Anwendung verfügt über eine intuitive grafische Benutzeroberfläche und arbeitet mit den Betriebssystemen Linux, macOS und Windows.

Die Funktionen von Lens Pro steigern laut Mirantis die Produktivität der Entwickler und sorgen für eine intuitivere Erfahrung. Lens Pro vereinfache die innere Entwicklungsschleife – den iterativen Prozess, den ein Entwickler durchläuft, wenn er Code konzipiert, schreibt und debuggt.

Neben dem On-Demand Support lasse sich die Lens-Desktop-Kube-Funktion nutzen, um mit einem Klick eine lokale Kubernetes-Entwicklungsumgebung aufzusetzen. Die Entwicklungsumgebung wird über eine virtuelle Maschine betrieben, die in die Lens-Desktop-Anwendung integriert ist, so die weiteren Angaben. Entwickler-Teams sollen dadurch eine vollständig integrierte Lösung für die Kubernetes-Entwicklung von Cloud-nativen Anwendungen erhalten.

Der Funktionsumfang von Lens Container Security biete die Möglichkeit, Schwachstellen früher im Entwicklungszyklus und bereits während der lokalen Entwicklung zu erkennen. Dies soll Zeit und Geld sparen und dazu beitragen, Probleme zu verhindern, die sich später als schwerwiegend erweisen würden. Mit dieser Funktion könne man CVE-Berichte (Common Vulnerabilities and Exposures) direkt in der lokalen Entwicklungsumgebung im richtigen Kontext auf jeder Plattform oder Architektur einsehen. Die Teams seien dadurch in der Lage, Schwachstellen in ihrer gesamten Entwicklungsumgebung mit einem einzigen Tool sichtbar zu machen und zu beheben. Die Funktion ist dabei nicht als Ersatz für zentralisierte Container-Image-Scan- und Reporting-Tools gedacht, sondern als Erweiterung der Möglichkeiten, diese Informationen für Entwickler innerhalb ihres Entwicklungs-Workflows bereitzustellen, betont Mirantis.


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