Arista erweitert CloudVision auf die Cloud

Netzwerkautomation as a Service

25. August 2020, 12:30 Uhr   |  Wilhelm Greiner

Netzwerkautomation as a Service
© Arista

Arista Networks hat ein SaaS-Angebot für seine Unternehmensplattform CloudVision vorgestellt. Der vollständig verwaltete Software-Service dient der Automation von Multi-Domain-Netzwerken vom Client bis zur Cloud. Er soll Anwenderunternehmen eine elastische Skalierung und ein hohes Maß an Netzwerksicherheit ermöglichen.

SaaS-basiertes Onboarding und Zero-Touch Provisioning (ZTP) sollen den Netzwerkbetrieb automatisieren und somit drastisch vereinfachen. Per Zugriff auf die neuesten CloudVision- und Gerätefunktionen in Echtzeit entfällt laut Arista die Nachverfolgung von Updates.
 
Elastische Skalierung und Leistung verspricht Arista dank der Cloud-nativen Kubernetes-Cluster-Architektur von CloudVision und der Nutzung der hauseigenen kognitiven NetDB. Für mehr Netzwerksicherheit sollen CloudVisions KI/ML-basierte Analyse-Engines Erkenntnisse aus anonymisierten Kundendaten liefern und Anwender bei der proaktiven Erkennung und Vermeidung von Problemen unterstützen.
 
Dank Bereitstellung von CloudVision als Cloud-basiertem Service, der auf der bestehenden Scale-out-Cluster-Architektur basiert, könne ein Anwender nun ein einheitliches und automatisiertes Deployment, Bereitstellung und Wartung nutzen, so der Hersteller. Arista übernehme die gesamte Wartung und Abstimmung des Services, liefere eine stets aktive Datenverschlüsselung, biete proaktives Patching und ermögliche elastische Skalierung, automatisiertes Backup, Failover und Recovery. So müsse sich ein Anwenderuntrenehmen keine Sorgen mehr über die Zuverlässigkeit, Leistung und Sicherheit seiner Management-Software-Infrastruktur machen.

CloudVision as a Service biete dazu kontinuierlichen Schutz der Anwenderdaten durch die Verschlüsselung aller Daten im Ruhezustand und während der Übertragung, die Anonymisierung von Datensätzen, sichere Verfahrensabläufe und starke Authentifizierungs- und Zugriffskontrollen, die sich in die Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Anforderungen des Anwenderunternehmens integrieren lassen.

Für CloudVision as a Service sind laut Hersteller KI- und ML-Verfahren in Aristas kognitive Datenbank NetDB eingebettet. Bei Bedarf könne man flexible Rechen- und Speicherkapazität in großem Maßstab für eine effizientere Ressourcenzuweisung und, falls erforderlich, rechenintensive Analysen bereitstellen. Durch den globalen Zugriff auf aggregierte und anonymisierte Kundendatensätze verbessere die Analyse-Engine den Einblick in alle Netzwerkbereiche. Dies ermögliche präzise und zeitnahe Support-Empfehlungen sowie mehr Netzwerksicherheit.

CloudVision as a Service ist derzeit nur für eine begrenzte Nutzerschaft in Betrieb. Das Angebot wird laut Hersteller im dritten Quartal 2020 allgemein verfügbar sein. Weiterführende Informationen finden sich unter www.arista.com.

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