Kommentar von Aruba zu Enterprise Mobility

Neue BYOD-Strategien gefragt

23. Januar 2014, 07:55 Uhr   |  LANline/wg

Neue BYOD-Strategien gefragt

Laut einer Untersuchung von Aruba Networks ist der mobile Endanwender im Jahr 2013 Realität geworden: Über die Hälfte (57 Prozent) der Privatanwender in den Industrieländern besitze inzwischen drei oder mehr vernetzte Endgeräte. In Hinblick auf 2014 scheine die Nachfrage nach mobilen Geräten nicht nachzulassen: 42 Prozent der Verbraucher planten, einen Tablet-PC zu kaufen, weitere 34 Prozent ein neues Smartphone.

53 Prozent der Benutzer bringen laut der Untersuchung bereits ihre persönlichen Endgeräte mit an ihren Arbeitsplatz, um damit ihre Arbeit zu erledigen. Angesichts dessen prognostiziert Aruba eine generelle Änderung der BYOD-Richtlinien (Bring Your Own Device) in den Unternehmen, um so Vertrauen und Produktivität bei den Angestellten zu erzeugen.

„Die meisten Unternehmen waren die letzten Jahre darauf konzentriert zu gewährleisten, dass BYOD sicher und verlässlich ist“, kommentiert Chris Kozup, Senior Director bei Aruba Networks. „2014 wird zeigen, wie Unternehmen ihre Strategie ändern, den Fokus mehr auf Verantwortung rücken, wie sie ihren Mitarbeitern BYOD an die Hand geben und letzten Endes dadurch ihr Geschäft fördern.“

45 Prozent der Privatanwender sind laut der Untersuchung besorgt, dass es zu einem Produktivitätsverlust oder sogar zu einem Eingriff in ihre persönliche Daten kommt, wenn sie ihr eigenes Endgerät bei ihrem Arbeitgeber registrieren. Dies zeige, dass das Thema Arbeitnehmervertrauen in Bezug auf BYOD noch dringend anzugehen ist.

Kozup geht für 2014 von vier Trends aus:

1. Berechtigungsänderungen für mobile Angestellte: 2014 werden IT-Abteilungen laut Kozup Endverbrauchern mehr Kontrolle über ihre mobilen Endgeräte als je zuvor zugestehen, sodass sich die IT darauf konzentrieren kann, das Netzwerk zu verwalten und die Benutzbarkeit zu verbessern. Aufgaben, die früher von der IT übernommen wurden, wie die Bereitstellung neuer mobiler Endgeräte sowie das Einrichten von Netzwerkzugängen für Gäste, ließen sich heute einfach und sicher an Endanwender übertragen.

2. UC (Unified Communication) unterwegs: Moderne WLANs haben laut Kozup geholfen, mobile Unified Communication einzuleiten, da sie Einsicht in den Traffic ermöglichen und direkt mit den UC-Systemen kommunizieren. Dies ermögliche verlässliche Sprach- und Videodaten in hoher Qualität über stark frequentierte Unternehmens-WLANs und erlaube IT-Administratoren eine umfassende Ansicht eines UC-Anrufs für das Management, das Reporting und die Störungsbehebung. Deshalb werde sich 2014 mobile UC als Standard etablieren.

3. Neue flexible Infrastrukturen: Chris Kozup erwartet, dass 2014 SDN (Software-Defined Network) eine größere Rolle in der mobilen Infrastruktur spielen und Endanwendern eine bessere App-Nutzung ermöglichen wird. SDN werde mobile Netzwerke dynamischer machen, da sie sich in Echtzeit an veränderte Bedingungen und Applikationsvorgaben anpassen können. SDN ermögliche dem Netzwerk, mit Anwendungen und anderen Netzwerken zu sprechen, um Angaben wie Datenpfade und Prioritäten umgehend einzurichten und so die mobile Nutzung in Echtzeit zu optimieren.

4. Hohe Geschwindigkeit, hohe Produktivität: 2014, so Aruba, verspricht das Jahr des Gigabit Wireless zu werden, in dem Technik wie 802.11ac Mainstream werden. Mit Access Points, die Geschwindigkeiten von über 1,2 GBit/s versprechen, und neuen Geräten von Apple, Samsung, HTC und anderen, die den neuen Standard unterstützen, könne ein Unternehmen die ganze Leistungskraft von Mobilität für alle Anwendungen nutzen. So könnten Angestellte ihre Arbeit auch außerhalb des Büros einfacher erledigen.

„Es geht nicht mehr nur darum, BYOD anzubieten“, so Chris Kozup. „Darüber sind wir längst hinaus. Arbeitnehmer erwarten weit mehr, und wenn die Unternehmen es richtig machen, werden sie mit Produktivität belohnt.“

"Es geht nicht mehr nur darum, BYOD anzubieten", so Chris Kozup, Senior Director bei Aruba. Bild: Aruba Networks

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